Die Corona-Krise wird nach Schätzung des Kieler
Instituts für Weltwirtschaft (IfW) aufs Jahr gesehen zu einem
Einbruch der Wirtschaftsleistung um 6,8 Prozent führen und in der Spitze
rund eine Million Arbeitsplätze kosten. Das schreibt das Institut in seiner veröffentlichten Konjunkturprognose.
"Der Tiefpunkt der Krise liegt hinter uns", so
IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths. "Das ist noch keine Entwarnung, denn der Tiefpunkt war extrem tief." Im zweiten Quartal dürfte das
Bruttoinlandsprodukt um 12 Prozent geschrumpft sein. Damit markiere die Corona-Krise den
schärfsten Wirtschaftseinbruch seit Bestehen der Bundesrepublik.