Letztes Update:
20210102013048

12:30
18.06.2020
Bis Ende des Jahres könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein oder zwei Impfstoffe gegen das Coronavirus vorliegen. Vorhersagen seien immer schwierig, aber wenn alles glatt laufe mit den derzeitigen Studien, könnten dann auch schon einige Hundert Millionen Impfdosen hergestellt sein, sagt die Chefwissenschaftlerin der WHO, Soumya Swaminathan, in Genf. An rund 200 möglichen Impfstoffen werde zur Zeit geforscht, ein knappes Dutzend werde schon am Menschen getestet.
Eine Herausforderung seien die Herstellungskapazitäten, so Swaminathan weiter. Mehrere Firmen hätten aber schon kräftig investiert. Bis Ende nächsten Jahres könnten zwei Milliarden Impfdosen vorliegen, zeigt sich die Wissenschaftlerin überzeugt. 

12:16
18.06.2020
Bundesagrarministerin Julia Klöckner dringt auf Konsequenzen aus dem Ausbruch in der Fleischwirtschaft beim Marktführer Tönnies. "Hunderte von Infektionen in einem Betrieb. Diese Zustände sind nicht haltbar", sagt die CDU-Politikerin. Es sei richtig, Infektionsursachen am Arbeitsplatz und in Unterkünften nun gründlich zu untersuchen. Klöckner bekräftigt Pläne der Bundesregierung für grundlegende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Fleischbranche.

Foto: Ronny Hartmann/dpa

15:52
18.06.2020
UPDATE | Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus in Magdeburg zu bremsen, schließt die Stadt eine weitere Grundschule sowie mehrere Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche. In der Grundschule "Westerhüsen" sei ein Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, der im gesamten Gebäude Reinigungsarbeiten verrichtet habe, teilt die Stadt mit. Die Grundschule werde daher von diesem Freitag an bis zum 3. Juli geschlossen. 
Es ist die elfte Schule in der Stadt, die wegen des Corona-Ausbruchs geschlossen wird. Geschlossen werden zudem vorsorglich bis zum 1. Juli sieben Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche. Dort hätten sich viele Kinder und Jugendliche aus Familien aufgehalten, in denen das Virus nachgewiesen worden sei. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, betont die Stadt.