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Die saarländischen "Tatort"-Hauptkommissare, Adam Schürk (Daniel Sträßer, l.) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov). Foto: Manuela Meyer Peter Liwoski/Saarländischer Rundfunk/dpa

05:07
18.06.2020
Mit zehn Wochen Verspätung wegen des Drehverbots in der Krise kann das neue "Tatort"-Ermittler-Duo aus dem Saarland nun den zweiten Fall in Angriff nehmen. Wie der SR auf Anfrage bestätigt, starten am Mittwoch (24. Juni) die Dreharbeiten, die ursprünglich im April beginnen sollten.
Nach dem Quoten-Erfolg zu Ostern mit 10,5 Millionen Zuschauern werden die beiden Kommissare Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) und Adam Schürk (Daniel Sträßer) dann den Mörder der 18-jährigen Jessi suchen. Arbeitstitel: "Der Herr des Waldes". Viele Ermittlungen werden daher im Freien stattfinden - zur Erleichterung von Regisseur Christian Theede. "In diesen Corona-Zeiten kommt uns das natürlich zupass", sagt er. Denn auch am Set gelten strenge Hygienebestimmungen wie das Tragen von Mundschutz und Einhalten von Abständen - mit Ausnahme für die Schauspieler vor laufender Kamera.

Foto: Martin Gerten/picture alliance/dpa

03:43
18.06.2020
Das Schaustellergewerbe will sich gegen die geplante Verlängerung eines Verbots für Großveranstaltungen bis Ende Oktober wehren. Ein solches Verbot sei ein "Todesstoß" für die Branche, sagt der Präsident des Deutschen Schaustellerbunds, Albert Ritter, der dpa. Derzeit sei eine Klage im Eilverfahren vor dem Bayerischen Verfassungsgericht wegen Ungleichbehandlung in der Vorbereitung. Ritter betont, dass auch Klagen in anderen Regionen denkbar seien.
Ritter kritisiert, dass es statt einer Einzelfallprüfung ein pauschales Verbot für Veranstaltungen geben solle. Auch auf einer Kirmes könne man eine Maskenpflicht, Abstandsregeln oder Plexiglasscheiben verwenden. Zudem unterscheide sich etwa eine Pommesbude in der Fußgängerzone nicht von einer auf einem Jahrmarkt.