Letztes Update:
20210102013048

13:48
17.06.2020
In Brasilien hat die Zahl bestätigter Neuinfektionen mit fast 37.300 binnen 24 Stunden einen neuen Tageshöchststand markiert. Mit 1338 erfassten Toten in Zusammenhang mit Covid-19 erreichte die Opferzahl zudem den zweithöchsten Wert seit Ausbruch der Pandemie, berichtet das Portal "G1" auf Grundlage von Daten des brasilianischen Gesundheitsministeriums.
Demnach starben bisher 45.456 Menschen, mehr als 928.800 wurden positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Die tatsächlichen Zahlen dürften noch weit höher liegen, auch weil das Land sehr wenig testet.

Ein Zelt für Corona-Fälle vor einem Krankenhaus in Stockholm. Archivbild: Simon Hastegãrd/Bildbyran via ZUMA Press/dpa

13:16
17.06.2020
In Schweden sind mittlerweile mehr als 5000 Covid-19-Patienten gestorben. Die Zahl der von der staatlichen Gesundheitsbehörde verzeichneten Todesfälle liegt bei 5041. Mehr als 54.500 Infektionen wurden in dem skandinavischen EU-Land bislang nachgewiesen. Zum Vergleich: Im benachbarten Dänemark, wo etwa halb so viele Menschen wie in Schweden wohnen und bislang knapp 13.000 Infektionen bestätigt sowie 598 Tote verzeichnet wurden, kam kein neuer Todesfall hinzu. Schweden hatte in der Krise weniger strenge Maßnahmen verfügt als alle anderen europäischen Länder. Verglichen mit Deutschland hat Schweden mit seinen 10,3 Millionen Einwohnern auf die Bevölkerungszahl gerechnet fünfmal so viele Todesfälle.

12:44
17.06.2020
Die Bundesregierung hat den Weg für Rekordschulden wegen der Krise geebnet. Das Kabinett brachte am Vormittag  einen zweiten Nachtragshaushalt über 62,5 Milliarden Euro auf den Weg. Damit steigt die für das laufende Jahr geplante Neuverschuldung auf 218,5 Milliarden Euro. Mit dem Geld soll vor allem das Konjunkturpaket finanziert werden, das Konsum und Wirtschaft in den kommenden Monaten wieder ankurbeln soll. 
"Jetzt geben wir Deutschland einen Riesenschub für unsere Zukunft", sagt Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Der Bund nehme viel Geld in die Hand, "denn Nichtstun würde die Krise verschärfen und wäre damit viel teurer". Dieser Kraftakt sei deshalb zu stemmen, weil die Bundesrepublik in guten Zeiten zuvor Schulden abgebaut habe.