Bei der Bewältigung der Krise müssen laut
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die
regionalen Unterschiede in den Bundesländern stärker berücksichtigt werden. "Es darf auf keinen Fall wieder zu einem bundesweiten Lockdown kommen. Wir müssen jetzt
regional und lokal schauen", so die Sozialdemokratin im ZDF-"
Morgenmagazin".
Schwesig betont, dass in grundsätzlichen Fragen wie Abstandsgebot, Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht Einigkeit herrschen müsse. Gleichzeitig plädiert sie jedoch dafür, dass bei der Öffnung etwa von Kitas und touristischen Angeboten je
nach Region differenziert werden sollte: "Es ist klar, dass wir zum Beispiel unsere Kitas früher öffnen konnten,
unseren Tourismus eher öffnen konnten als Bayern, weil wir viel weniger betroffen sind".