Letztes Update:
20210102013048

04:03
17.06.2020
Die Pandemie belastet die Geschäfte des weltgrößten Fast-Food-Konzerns McDonald's massiv. In den vergangenen zwei Monaten brachen die vergleichbaren Erlöse weltweit im Vergleich zum Vorjahreswert um rund 30 Prozent ein, wie McDonald's mitteilt. Allerdings scheint das Schlimmste vorerst überstanden: Etwa 95 Prozent der Filialen sind inzwischen wieder geöffnet und die Absatzentwicklung erholte sich zuletzt deutlich.
Während das Absatzminus im April noch bei 39 Prozent lag, fiel es im Mai mit knapp 21 Prozent schon erheblich geringer aus. Auf dem US-Markt sanken die Verkäufe auf vergleichbarer Ladenfläche zuletzt nur noch um 5,1 Prozent. McDonald's hatte den Großteil seiner Filialen zeitweise weitgehend für Kunden geschlossen und sich auf Drive-thru, Take-away und Essenslieferungen konzentriert.

Forscht  seit Januar an einem Impfstoff gegen das Coronavirus: Curevac. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

03:45
17.06.2020
Der CDU-Wirtschaftsrat hat den Bund aufgefordert, ein verbindliches Ausstiegsszenario beim deutschen Biotech-Anbieter Curevac vorzulegen. Generalsekretär Wolfgang Steiger sagt der dpa: "Wir brauchen für diese Beteiligung ein verbindliches Ausstiegsszenario. Wir müssen auch in Krisenzeiten an den Prinzipien unserer Sozialen Marktwirtschaft festhalten, die unser Land erst erfolgreich gemacht haben. Dazu gehört die Zurückhaltung des Staates bei Eingriffen in die Eigentumsordnung."
Der Bund steigt im Rennen um einen Corona-Impfstoff bei Curevac ein und will auch eine mögliche Übernahme aus dem Ausland verhindern. Wie Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ankündigte, übernimmt die staatliche Förderbank KfW für 300 Millionen Euro rund 23 Prozent der Anteile. Ziel des Schrittes sei, dem Unternehmen von Mehrheitseigner Dietmar Hopp finanzielle Sicherheit zu geben.

Foto: Chen Zhonghao/XinHua/dpa