Drei Monate nach Beginn der Kontakt- und Reisebeschränkungen stecken viele
Reisebusbetriebe in der Krise. Durchschnittlich liegt der
Gesamtschaden je Unternehmen bei gut
einer halben Million Euro, wie eine Branchenumfrage ergibt, die der
Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Jeder zweiter Anbieter fürchtet demnach das Aus. Weggebrochen seien vor allem Busreisen, Klassen- und Vereinsfahrten sowie Fahrten zu Konzerten. "Die anrollende Pleitewelle im mittelständischen Busgewerbe ist das Ergebnis einer bisher verfehlten Rettungspolitik", kritisiert Karl Hülsmann, Präsident des
Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer.