Letztes Update:
20210102013048

00:38
17.06.2020
Eine Woche vor den Feiern in Russland zum 75. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland sagen immer mehr Städte die geplanten Militärparaden ab. In Moskau hingegen laufen die Vorbereitungen für die Waffenschau mit Panzern und Raketen und dem Aufmarsch Tausender Soldaten auf dem Roten Platz weiter. Es würden alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen für die Parade am 24. Juni getroffen, sagt Generalmajor Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium. Kremlchef Wladimir Putin hatte die wegen der Pandemie am 9. Mai verschobene Parade auf den neuen Termin gelegt. Allerdings sind gerade in Moskau die Infektionszahlen so hoch wie in keiner anderen Stadt in Russland. In Moskau erwartet Putin, der sich entgegen den Vorschriften in der Hauptstadt zuletzt öffentlich ohne Maske zeigte, internationale Gäste. Zugesagt haben etwa der serbische Präsident Aleksandar Vucic und die Staatschefs einiger Ex-Sowjetrepubliken.

00:04
17.06.2020
Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) rechnet mit einem deutlichen Stellenabbau in diesem und im kommenden Jahr. Trotz des milliardenschweren Rettungspakets der Bundesregierung sei die Lage für viele Freiberufler ausgesprochen schwer, sagt BFB-Präsident Wolfgang Ewer dem "Handelsblatt". "Nachdem bereits erste Stellen abgebaut werden mussten, sind mindestens 400.000 weitere Stellen in Gefahr." Vor allem junge Unternehmen bräuchten Hilfe, damit die Gründerkultur in Deutschland nicht nachhaltig geschädigt werde.
Eine repräsentative Umfrage unter 2600 Freiberuflern in den Mitgliedsverbänden ergab demnach, dass für fast jeden dritten Freiberufler der bereits entstandene wirtschaftliche Schaden existenzbedrohend sei. Das spiegele sich auch im deutlichen Auftragsrückgang von mehr als 50 Prozent wider, den jeder dritte 

Foto: Michael Kappeler/dpa

23:20
16.06.2020
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus äußert sich zurückhaltend zu raschen weitergehenden Lockerungen der Beschränkungen. Es gebe auch Länder, in denen es ein Wiederaufflackern der Pandemie gebe, sagt Brinkhaus mit Blick auf China. "Deswegen sollte man das tun, was medizinisch vertretbar ist, sollte aber auch vorsichtig dabei bleiben." Er warnt: "Die Pandemie ist nicht überwunden."
In Sachsen gibt es beispielsweise Gedankenspiele, die Maskenpflicht beim Einkaufen zu lockern. Wenn es medizinisch vertretbar sei, werde es Lockerungen geben, sagt Brinkhaus. Er würde sich aber freuen, "wenn die Ministerpräsidenten sich zusammen entscheiden könnten, dass wir da eine einheitliche Strategie und eine einheitliche Vorgehensweise haben."