Der
Bundesverband der Freien Berufe (
BFB) rechnet mit einem
deutlichen Stellenabbau in diesem und im kommenden Jahr. Trotz des milliardenschweren Rettungspakets der Bundesregierung sei die
Lage für viele Freiberufler ausgesprochen
schwer, sagt
BFB-Präsident Wolfgang Ewer dem "
Handelsblatt". "Nachdem bereits erste Stellen abgebaut werden mussten, sind mindestens
400.000 weitere Stellen in Gefahr." Vor allem junge Unternehmen bräuchten Hilfe, damit die
Gründerkultur in Deutschland
nicht nachhaltig geschädigt werde.
Eine repräsentative Umfrage unter 2600 Freiberuflern in den Mitgliedsverbänden ergab demnach, dass für
fast jeden dritten Freiberufler der bereits entstandene
wirtschaftliche Schaden existenzbedrohend sei. Das spiegele sich auch im deutlichen
Auftragsrückgang von mehr als 50 Prozent wider, den jeder dritte