Die Bundespolizei hat in den vergangenen drei Monaten bei den vorübergehend wieder eingeführten Grenzkontrollen zur Eindämmung der Corona-Pandemie 866 offene Haftbefehle vollstreckt. An sämtlichen Grenzen zu Österreich, Frankreich, Dänemark, der Schweiz sowie Italien und Spanien seien zudem mehr als 196.000 Einreisen verweigert worden, weil keine triftigen Einreisegründe vorlagen, teilte die Bundespolizei mit.
In Zusammenhang mit den Grenzkontrollen seien rund 6000 Straftaten festgestellt worden, wie etwa Verstöße gegen das Aufenthalts-, das Betäubungsmittel- oder das Waffengesetz. Auch Urkunden- und Straßenverkehrsdelikte wurden ermittelt. Im gesamten Zeitraum setzte die Bundespolizei für die Grenzkontrollen täglich durchschnittlich bis zu 6000 Beamte ein.