Während in Deutschland die neue
Corona-Warn-App an den Start gegangen ist, liegt ihr vor Monaten eingeführtes Pendant in
Norwegen aus Datenschutzgründen
vorerst auf Eis. Die norwegische Tracing-App "Smittestopp" sollte nach Angaben des nationalen Gesundheitsinstituts (FHI) seit heute
keine Daten mehr einsammeln. Personendaten, die zentral gespeichert wurden, werden so bald wie möglich gelöscht.
Zuvor hatte die norwegische Datenschutzbehörde angekündigt, die Verarbeitung der von der App eingesammelten persönlichen Daten vorübergehend verbieten zu wollen, wie das Gesundheitsinstitut bereits gestern mitgeteilt hatte. "Smittestopp" wurde nach Angaben der Gesundheitsbehörde bis Anfang Juni
bereits 1,6 Millionen Mal heruntergeladen und hatte bis dahin
fast 600.000 aktive Nutzer.