Letztes Update:
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Foto: Hannibal Hanschke/Reuters Pool/dpa 

08:42
16.06.2020
In Berlin hat in diesen Minuten eine Pressekonferenz der Bundesregierung zur Vorstellung der neuen Warn-App begonnen. "Sie herunterzuladen und zu nutzen ist ein kleiner Schritt für jeden von uns, aber ein großer Schritt für die Pandemiebekämpfung", sagt Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) . Sie sei nach den Vorbereitungen nicht die erste Corona-App weltweit, sie sei aber die beste. Die Bürger könnten sich auf hohe Standards bei Datenschutz und Datensicherheit verlassen.

08:31
16.06.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weist die Kritik an der verzögerten Einführung der Corona-Warn-App zurück. "Da steckt ziemlich viel Arbeit drin, deswegen musste es eben auch ein paar Tage länger brauchen. Wir sind aber insgesamt im Kosten- und im Zeitplan", sagt Spahn im ZDF-"Morgenmagazin". Die Einführung einer Warn-App war seit März diskutiert worden. 
Mit Angaben darüber, wie viele Nutzer notwendig seien, damit die App Wirkung zeigt, hält sich Spahn zurück. Zwar wünsche er sich, dass idealerweise viele Millionen Menschen die App herunterladen. Gleichzeitig stellte er klar: "Ich halte aber auch nichts davon, irgendwelche absoluten Zahlen anzugeben."

08:30
16.06.2020
Die Nutzung der neu eingeführten Corona-Warn-App sollte nach Meinung der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken auch in Schulen mit strengen Handyverboten möglich sein. Es sei "durchaus geboten, dass auch Schülerinnen und Schüler die App nutzen", sagt Esken dem "Handelsblatt". "Ich bin hier klar für eine Lockerung. Aber nicht nur wegen der Corona-Warn-App." Der verantwortliche Umgang mit dem Smartphone müsse auch in der Unterrichtssituation gelernt werden, sagt die Sozialdemokratin. 
Die verzögerte Einführung der App geht laut Esken auch auf Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zurück. Dessen anfängliche Vorstöße, etwa die zunächst geplante Nutzung von Standortdaten, seien nicht wirklich durchdacht gewesen. "Auf dieser Basis hätten wir eine erstklassige Überwachungs-App bekommen." Damit habe der Minister viel Porzellan zerschlagen und auch Vertrauen verspielt, sagt Esken.