Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) will die Grenzen zu Frankreich und Luxemburg im Fall einer zweiten Welle oder einer neuen Pandemie unbedingt offen halten. Er werde alles daran setzen, eine erneute Grenzschließung zu vermeiden, sagt der 42-Jährige der "Saarbrücker Zeitung". "Wenn es so kommt, werden wir in Paris und in Berlin ein Konzept vorlegen, um ohne Grenzschließungen, ohne Kontrollen in dieser Form klarzukommen."
Zu seinem Konzept gehört laut dem Bericht unter anderem ein grenzüberschreitender Datenaustausch der Gesundheitsbehörden, um Infektionsketten nachverfolgen zu können. Zudem kann sich Hans gemeinsame Kontrollen von deutschen und französischen Polizisten vorstellen. Für den Krisenfall spricht sich der Ministerpräsident für mehr gegenseitige Unterstützung etwa bei freien Betten- oder Test-Kapazitäten aus.