Letztes Update:
20210102013048

13:22
15.06.2020
Die Regierung und die Opposition in Chile haben sich auf zusätzliche Finanzhilfen für die Bevölkerung geeinigt. Die Notfallunterstützung solle bis zu 100.000 Peso (110 Euro) monatlich pro Person betragen, kündigt Präsident Sebastián Piñera an. Insgesamt plant die konservative Regierung zwölf Milliarden US-Dollar für die kommenden zwei Jahre ein, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. 
Zuletzt gab es im Großraum Santiago zum Teil heftige Proteste, weil die Menschen seit Wochen nicht mehr zur Arbeit können und es kaum soziale Absicherung gibt. Die konservative Regierung ließ daraufhin Lebensmittelpakete verteilen. In Chile haben sich bislang 174.293 Menschen nachweislich infiziert, 3323 Patienten sind gestorben.

"Unter Freunden hilft man sich": Karl-Josef Laumann. Foto: David Young/dpa/Archiv  

12:41
15.06.2020
Mit 4000 Matjes-Heringen hat sich die niederländische Regierung bei der Uniklinik Münster für die Behandlung von Covid-19-Patienten bedankt. Das Universitätsklinikum hatte seit Anfang April die Übernahme schwer erkrankter Corona-Patienten aus den Niederlanden koordiniert. 58 Infizierte wurden auf deutschen Intensivstationen versorgt, davon 49 in Nordrhein-Westfalen. Neun von ihnen überlebten die Krankheit nicht, den übrigen gehe es aber besser. Sie seien alle wieder in ihrer Heimat, berichten die niederländischen Mediziner. 

Es sei für Nordrhein-Westfalen keine Frage gewesen, die Patienten aufzunehmen: "Wir sind nicht 'nur' Nachbarn, sondern Freunde. Und unter Freunden hilft man sich in der Not", so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, der die Gäste in Empfang nahm.