Letztes Update:
20210102013048

09:51
15.06.2020
Rund drei Monate nach Ausbruch des Coronavirus hat Tunesien die Pandemie nach eigener Aussage besiegt. "Die Regierung hat einen Sieg gegen die Ausbreitung des Coronavirus eingefahren", so Ministerpräsident Elyes Fakhfakh in einer Fernsehansprache. "Das tunesische Volk sollte stolz sein auf seine Errungenschaften und seinen Beitrag zu diesem Erfolg." In dem nordafrikanischen Land, das auch bei Urlaubern aus Europa beliebt ist, wurden zuletzt kaum neue Infektionen gemeldet. 
Seit Beginn der Pandemie haben sich dort knapp 1100 Menschen infiziert, 49 Menschen starben. Heute wurde eine seit März geltende landesweite Ausgangssperre aufgehoben. Sämtliche Grenzen sollen wie geplant ab 27. Juni wieder öffnen. Seit 4. Juni sind auch Reisen zwischen tunesischen Städten wieder erlaubt.

08:39
15.06.2020
Unter Kurzarbeitern wächst die Angst vor dem Jobverlust, wie aus einer heute veröffentlichten Untersuchung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hervorgeht. In der Gruppe von Beschäftigten in Kurzarbeit hält etwa ein Drittel der Befragten den eigenen Arbeitsplatz für "akut gefährdet".

"Das Instrument der Kurzarbeit wird von den Betroffenen längst nicht mehr als zuverlässiger Schutz gegen Arbeitslosigkeit betrachtet", so Friedrich Heinemann, Co-Autor der Studie. Noch Pessimistischer sind laut ZEW diejenigen, die bereits ohne Lohn freigestellt wurden. Von ihnen glaube mit 26,9 Prozent nur noch gut jeder Vierte, dass der Arbeitsplatz die Krise überleben werde.

Schließt Reiselockerungen für Nicht-EU-Länder nicht aus: Heiko Maas. Foto: Fabrizio Bensch/Reuters/dpa/Archiv

07:46
15.06.2020
Budesaußenminister Heiko Maas hält es für möglich, dass auch Reisewarnungen für Nicht-EU-Länder in den nächsten Wochen gelockert werden. "Ich würde jetzt nicht ausschließen, dass es auch weitere Länder gibt, wo wir in den nächsten Wochen die Reisewarnung aufheben und Reisehinweise aussprechen", so der SPD-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". Die Entscheidung werde jedoch immer davon abhängen, wie die Lage in den jeweiligen Ländern ist. 
Zudem kündigt Maas erneut an, dass keine eigenen Flugzeuge der Bundesregierung für Rückholaktionen von deutschen Urlaubern mehr eingesetzt würden. Dennoch würden deutsche Auslandsurlauber im Fall von Ausgangssperren und Einreisebeschränkungen im jeweiligen Urlaubsland auch weiterhin dabei unterstützt werden, mit normalen Flügen und auf eigene Kosten wieder nach Deutschland zurückzukehren.