Das Bundeskabinett will am Mittwoch eine
Ausbildungsprämie für kleine und mittelständische Unternehmen auf den Weg bringen, wie die
dpa erfuhr. Grundlage ist ein sechsseitiges Eckpunkte-Papier, auf das sich die Ministerien für Bildung, Wirtschaft und Arbeit verständigt haben. Die Kosten werden darin
auf 500 Millionen Euro geschätzt.
Die Prämie soll helfen, Ausbildungsplätze in der Krise zu erhalten.So sollen kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die von der Corona-Krise "in erheblichem Umfang" betroffen sind und ihr Ausbildungsniveau halten,
für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einen einmaligen Zuschuss von 2000 Euro erhalten. Das Geld soll nach Ende der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt werden. Wer mehr Ausbildungsverträge als bisher abschließt, soll stärker belohnt werden.