Letztes Update:
20210102013048

18:43
14.06.2020
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron kündigt eine weitere Lockerung der Beschränkungen im Land an. Restaurants und Cafés im Großraum Paris könnten schon ab morgen wieder komplett öffnen, sagt der 42-Jährige bei einer Fernsehansprache. Da die Hauptstadtregion besonders von der Pandemie betroffen ist, darf bisher nur auf Außenterrassen von Lokalen gegessen und getrunken werden. "Von morgen an können wir das Kapitel der ersten Phase der Krise schließen, die wir durchmachen", sagt der Staatschef. 

18:14
14.06.2020
Bulgarien lockert weitere Maßnahmen gegen das Virus. Ab morgen soll die Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen, etwa in Läden, entfallen. Zudem dürfen ab 15. Juni Diskotheken, Nachtclubs und Pianobars wieder öffnen. Dann sollen auch Feste in geschlossenen Räumen mit bis zu zehn Personen sowie Sportevents, Kongresse und Konferenzen unter Corona-Auflagen erlaubt sein. Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln, Apotheken und Kliniken sollen bis Ende Juni weiter Pflicht sein. Ab morgen gelten auch gelockerte Einreisebestimmungen. Die Urlaubssaison soll allerdings erst im Juli starten.
Bei den Infektionszahlen verzeichnet das Land in der zu Ende gehenden Woche mit 555 neuen bekannten Fällen jedoch einen Rekord seit Beginn der Pandemie. Die Behörden gehen von einer zweiten Welle aus. In dem Balkanland mit knapp sieben Millionen Einwohnern wurden bislang insgesamt 3266 Fälle nachgewiesen. Es starben 172 Menschen.

Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archiv

16:51
14.06.2020
Das Bundeskabinett will am Mittwoch eine Ausbildungsprämie für kleine und mittelständische Unternehmen auf den Weg bringen, wie die dpa erfuhr. Grundlage ist ein sechsseitiges Eckpunkte-Papier, auf das sich die Ministerien für Bildung, Wirtschaft und Arbeit verständigt haben. Die Kosten werden darin auf 500 Millionen Euro geschätzt. Die Prämie soll helfen, Ausbildungsplätze in der Krise zu erhalten.
So sollen kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die von der Corona-Krise "in erheblichem Umfang" betroffen sind und ihr Ausbildungsniveau halten, für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einen einmaligen Zuschuss von 2000 Euro erhalten. Das Geld soll nach Ende der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt werden. Wer mehr Ausbildungsverträge als bisher abschließt, soll stärker belohnt werden.