Letztes Update:
20210102013048

13:48
14.06.2020
Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hofft auf eine Rückkehr von Fußballfans in die Stadien ab Herbst. "Es wäre für die Stimmung sicher wünschenswert, wenn zumindest wieder einige Tausend Fans in die Stadien dürften", sagt der CSU-Politiker. Bei der anstehenden Konferenz der Innenminister in Erfurt und der nächsten Sportministerkonferenz gehe es um die Frage, wie es insgesamt mit dem Fußball weitergehe. Von Mittwoch bis Freitag konferieren die Innenminister von Bund und Ländern in Thüringen.
"Es wird darüber zu sprechen sein, inwieweit wir ab Herbst wieder schrittweise mit großen Abständen wenigstens wieder einige Zuschauer wieder in die Stadien lassen können, natürlich mit 1,5 Meter-Sicherheitsabstand in alle Richtungen", betont Herrmann. Ob das schon zum Start der neuen Saison möglich sei, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Klar sei aber, dass dazu dann auch striktere und strengere Kontrollen gehörten.

Foto: Kyodo/dpa

12:51
14.06.2020
Auch für Japans Liebhaber des Karaoke-Singens ändern sich im Zuge der Pandemie die Zeiten. Nach der Aufhebung des Notstands treffen Betreiber von Karaoke-Einrichtungen Vorkehrungen, um das Singen künftig sicherer zu machen. So müssen sich die Kunden beim Betreiber "Karaoke Manekineko" in Tokio mit Hilfe einer Maschine, die künstliche Intelligenz nutzt, am Eingang erstmal die Körpertemperaturen messen lassen, wie die japanische Tageszeitung "Tokyo Shimbun"  berichtete. 
In den Karaoke-Räumen singen sie dann mit Mikrofonen, die mit Stoff abgedeckt und mit einem durchsichtigen Plastiktrichter versehen sind, um den beim Singen entstehenden Tröpfchenflug zu stoppen. Die Räume werden vom Personal, das Masken und Plastikvisiere trägt, regelmäßig desinfiziert. Zudem wird die Gästezahl je nach Größe des Raums und Belüftung begrenzt.

12:48
14.06.2020
500 Eisenbahnwaggons sollen in Indiens Hauptstadt Neu Delhi zu mobilen Corona-Krankenhäusern mit bis zu 8000 Betten umgebaut werden. Wie die Behörden mitteilen, sollen zudem künftig dreimal so viele Tests auf das Coronavirus durchgeführt werden wie bisher.  Neu Delhi ist zuletzt zu einem der größten Ausbreitungsherde in Indien geworden. Innerhalb von zwei Tagen wurden 2000 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 verzeichnet. Auch in den Städten Mumbai und Ahmedabad verbreitet sich das Virus weiterhin schnell. 
Insgesamt wurden in der indischen Hauptstadt fast 39.000 Corona-Fälle gezählt. Die Behörden befürchten, dass diese Zahl bis Mitte Juli auf bis zu eine halbe Million steigen könnte, sollte die Ausbreitung nicht eingedämmt werden. 1271 Menschen starben bisher.