Letztes Update:
20210102013048

11:14
11.06.2020
Die Entwicklung der Corona-Warn-App des Bundes durch den Softwarekonzern SAP und die Deutsche Telekom wird rund 20 Millionen Euro kosten. Das verlautet aus Regierungskreisen in Berlin. Dazu kommen noch Betriebskosten in Höhe von 2,5 bis 3,5 Millionen Euro monatlich, wovon der Großteil auf den Betrieb von zwei Hotlines bei der Deutschen Telekom entfällt. Dort können sich die Anwender bei der Installation der App helfen lassen und telefonisch ein positives Test-Ergebnis in die App eintragen lassen. Die Infizierten erhalten dabei von dem Callcenter einen Freischaltcode.
Die Kosten für die Software-Entwicklung bewegen sich damit am unteren Ende der von der Bundesregierung prognostizierten Größenordnung in Höhe eines "zweistelligen Millionenbetrags." Bei den Kosten für die Callcenter müsse berücksichtigt werden, dass die Anwender nicht in langen Warteschlangen landen sollten. Außerdem wolle man den Service nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch und Türkisch zur Verfügung stellen.

Foto: Skanda Gautam/ZUMA Wire/dpa

10:19
11.06.2020
In Nepal haben knapp tausend Menschen gegen das Verhalten der Regierung in der Krise demonstriert. Sie forderten mehr Corona-Tests, einen konkreten Plan zur Pandemieeindämmung und zum Ende des Lockdowns. Zudem verlangten sie in der Nähe des Hauses ihres Premierministers in der Hauptstadt Kathmandu, dass Millionen im Ausland gestrandete Arbeiter nach Hause geholt werden. Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserkanonen gegen die zunächst friedlichen Demonstranten vor. Mehrere Menschen wurden festgenommen, wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte.