Die
Auswirkungen der Krise dürften die
Bilanzen der weltgrößten Autokonzerne im zweiten Quartal noch
weitaus schlimmer abstürzen lassen als bisher. Die Branchenexperten des Beratungsunternehmens EY gehen in einer aktuellen Analyse davon aus, dass die Mehrzahl der großen Hersteller im Juli rote Zahlen präsentieren muss. "
Gerade Unternehmen, die vor allem auf dem europäischen Markt engagiert sind, wird es im zweiten Quartal hart treffen, denn
hier war der Absturz besonders massiv", sagt der Leiter des Bereichs Automotive & Transportation bei EY, Constantin M. Gall.
Schon in den ersten drei Monaten des Jahres hat die Krise
riesige Löcher in die Kassen gerissen. Zusammengenommen verbuchten die größten Hersteller im operativen Geschäft nur
noch rund 7,5 Milliarden Euro Gewinn, wie EY in seiner regelmäßigen Branchenanalyse berechnet hat. Das ist ein
Einbruch um mehr als die Hälfte im Vergleich zum ersten Quartal 2019 und der niedrigste Stand seit 2009. Die
Verkaufszahlen gingen um 21 Prozent zurück, der Umsatz immerhin nur um 9 Prozent.