Letztes Update:
20210102013048

15:58
10.06.2020
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die geplante Rückkehr zum Schulbetrieb ohne Abstandsregeln. Die Bildungsgewerkschaft fordert einen "runden Tisch, an dem Politik, Gewerkschaften, Eltern- und Schülervertretungen sowie Mediziner zusammenkommen und über Lösungswege entscheiden". Dabei müssten die Interessen aller an Schule Beteiligten berücksichtigt werden. In allen Branchen gelte weiterhin die Abstandspflicht von 1,5 Metern. Dazu komme die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften. In den Schulen sollten die Schutzmaßnahmen aber aufgegeben werden, erklärt GEW-Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann.

Die Präsidentin der Kultusminister-Konferenz (KMK), die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig, hatte sich für ein Ende der Abstandsregeln an den Schulen ausgesprochen (wir berichteten). Experten hätten ihr gesagt, man könne es jetzt langsam verantworten, auf die Abstandsregel zu verzichten.

Gegen die Vorsichtsregeln verstoßen: Wolodymyr Selenskyj. Foto: Ukrinform/dpa/Archiv  

15:14
10.06.2020
Wegen eines Café-Besuchs mitten in der Corona-Krise hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Ärger mit der Polizei. Wegen Verstoßes gegen die Vorsichtsregeln drohen dem 42-Jährigen mehr als 1100 Euro Geldstrafe, wie die Behörden mitteilen. Auf einem Foto von Mitte vergangener Woche ist zu sehen, wie Selenskyj und sein Stab in dem Café in der Stadt Chmelnyzkyj ohne Mundschutz eng beieinander saßen.

Damals durften Cafés aber nur auf Außenterrassen öffnen und nicht mehr als vier Personen an einem Tisch sitzen. "Geiler Kaffee in Chmelnyzkyj! Aromatisch und lecker", meint Selenskyj damals. Der Präsident hat bereits angekündigt, die Strafe zu zahlen. Er und sein Team seien von dem Besitzer eingeladen worden.