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Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

11:15
10.06.2020
In Nordrhein-Westfalen hat eine große Untersuchung zum Corona-Infektionsgeschehen bei Kindern begonnen. An der Studie in 110 Düsseldorfer Kitas nehmen heute 5150 Kinder und Erzieherinnen teil, wie das NRW-Familienministerium mitteilt. Zugleich wird damit die Rückkehr zum - eingeschränkten - Regelbetrieb in den Kitas wissenschaftlich überwacht. Angestellte und Kinder sollen zwei Mal wöchentlich eine Probe abgeben. Insgesamt sollen mehr als 40.000 Speichelproben untersucht werden. 
"Die Ergebnisse werden uns wichtige Daten zum Infektionsgeschehen bei Kindern liefern, auf deren Grundlage wir den Gesundheitsschutz in unseren Kindertageseinrichtungen weiter verbessern können", erklärt Familienstaatssekretär Andreas Bothe. An der Studie nehmen 3920 Kinder und 1230 Fachkräfte teil. Eine umfassende Auswertung der Ergebnisse ist für Juli vorgesehen.

11:05
10.06.2020
Lehrer sollten aus Sicht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig, künftig nachweisen müssen, dass sie zu einer Risikogruppe gehören, wenn sie aus Sorge um ihre Gesundheit nicht in die Schule wollen. Teilweise ist dafür in der Corona-Krise bisher kein ärztliches Attest nötig. "Es ist natürlich klar, dass Lehrkräfte nur dann zuhause bleiben können und von zuhause aus Unterricht machen können, wenn sie attestiert zu einer Risikogruppe gehören", sagte die rheinland-pfälzische SPD-Bildungsministerin im ARD-"Morgenmagazin".
In ihrem Bundesland werde nach den Ferien von den Lehrkräften ein Nachweis verlangt werden, wenn sie zur Risikogruppe gehören. Aber auch dann müssten sie Unterricht von zuhause aus machen, sagte Hubig: "Das bedeutet entweder dann über eine Videoplattform (...), oder es bedeutet zum Beispiel, dass sie sich um die Schülerinnen und Schüler besonders kümmern, die zum Beispiel besonderen Förderbedarf haben."

Foto: Arne Dedert/dpa