Letztes Update:
20210102013048

09:04
08.06.2020
Italien setzt im Kampf gegen die Pandemie jetzt in vier Regionen seine angekündigte Warn-App "Immuni" ein. Den Start in den Pilot-Gebieten bestätigt die für Innovation zuständige Ministerin Paola Pisano. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa haben bisher rund zwei Millionen Menschen die Anwendung auf ihre Smartphones heruntergeladen. Der Zugriff auf die App ist nach Behördenangaben in allen 20 Regionen schon möglich. Testgebiete für die Warnmeldungen sind aktuell die Abruzzen, Ligurien, die Marken und Apulien. 
Italien wurde von der Lungenkrankheit besonders hart getroffen. Seit Februar zählte der Zivilschutz bisher fast 34.000 Corona-Tote. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle wird mit fast 235.000 angegeben. Der Schwerpunkt des Ausbruchs liegt seit Beginn in der Lombardei.

"Gemeinsam sind wir stark!" steht auf einem Tuch, das am Eingang der Grundschule Brüder-Grimm-Schule angebracht ist. Foto: Swen Pförtner/dpa

14:22
10.06.2020

UPDATE | Die Lage in Göttingen hat sich nach dem jüngsten Corona-Ausbruch weiter leicht entspannt. Der statistische Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Stadt und Kreis Göttingen innerhalb von sieben Tagen sei auf 31,43 gesunken, so ein Stadtsprecher. Am Montag und Dienstag waren es noch 42,72 bzw. 35,4. Ab einem Wert von 50 könnte es weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens in Stadt oder Kreis geben. Die Stadt hatte daraufhin u.a. alle Schulen und einige Kindertagesstätten geschlossen. Das Ziel sei nun, die Schulen ab Montag wieder zu öffnen, sagt der Sprecher. In Stadt und Landkreis sind derzeit 204 Menschen am Coronavirus erkrankt.

Nach Darstellung der Stadt war es zu dem Corona-Ausbruch gekommen, weil Familienmitglieder bei privaten Feiern aus Anlass des muslimischen Zuckerfestes gegen geltende Maßnahmen verstoßen hatten. In der Folge gab es 175 Infektionen. Zuvor waren in Göttingen wochenlang kaum noch Neuinfektionen registriert worden.