Letztes Update:
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Symbolbild: Stefan Jaitner/dpa

05:51
08.06.2020
In der nächsten Woche wird laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Corona-Warn-App vorgestellt. "Diese Zeit brauchten wir für die Entwicklung, weil wir hohe Anforderungen stellen: Die App muss auf allen Endgeräten genutzt werden können und soll beispielsweise auch dann messen, wenn man mit dem Handy Musik hört", so der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Der CDU-Politiker betont, die App müsse strenge Vorgaben beim Datenschutz und bei der Energieeffizienz erfüllen. "Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner."

Spahn wolle vermeiden, dass die App von vielen wieder gelöscht werde, weil sie zu viel Energie fresse. "Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden", so Spahn weiter. "Das Virus einzudämmen, ist ein Teamspiel. Jeder, der die App herunterlädt, hilft dabei." Die Bundesregierung werde in einer breit angelegten Kampagne dafür werben.

05:11
08.06.2020
Nach dem Beschluss der großen Koalition in der vergangenen Woche, die Mehrwertsteuer ab 1. Juli bis Jahresende zu reduzieren, hatte die Deutsche Bahn angekündigt zu prüfen, wie und in welcher Form man die Mehrwertsteuersenkung an die Kunden weitergeben könne.

Nach Informationen aus Aufsichtsratskreisen, wird nun geprüft, die Senkung der Mehrwertsteuer "1:1" an ihre Kunden weiterzugeben. "Im Fernverkehr prüfen wir mit Hochdruck, wie wir die Umsetzung in unseren Vertriebssystemen sicherstellen", heißt es in einem Brief des Vorstands an den Aufsichtsrat, der der Deutschen Presse-Agentur in Teilen vorliegt. 

03:54
08.06.2020
Massive Ausgangssperren wegen einer neuen Infektionswelle legen Nordmazedonien lahm. Auf den Rekordwert von 177 registrierten Neuansteckungen am Freitag folgten tags darauf nochmals 125, wie das Portal "sitel.com.mk" unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden meldet. 90 Prozent der neuen Fälle stammten aus 15 Familien, sagt Gesundheitsminister Venko Filipce. Die Erkrankungen seien der Missachtung der Vorschriften zur Vermeidung größerer Menschenansammlungen geschuldet.