Letztes Update:
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Foto: picture alliance/Jens Büttner/dpa

21:59
07.06.2020
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, rechnet mit einem schlechteren Abschneiden der deutschen Schüler bei der nächsten Pisa-Studie. "Ich gehe fest davon aus, dass sich die deutschen Pisa-Ergebnisse verschlechtern werden", sagt Meidinger dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Als einen Grund nennt er einen "weiter massiven Lehrermangel in den Naturwissenschaften und an den Grundschulen". "Die Schulen haben nicht ausreichend viele Lehrer und weiteres Personal, um den gewachsenen Herausforderungen in Sachen Integration gerecht werden zu können." Auf all das kommen jetzt noch die Folgen der Corona-Krise oben drauf, sagt Meidinger. "Das einzige, was uns im Länderranking helfen kann, ist, dass auch andere Länder stark mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen haben."

Zug in Kairo. Foto: Ahmed Gomaa/XinHua/dpa

20:59
07.06.2020
Nach dem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens kehren mehrere Länder im arabischen Raum wieder schrittweise zum gewöhnlichen Alltag zurück. Unter anderem kündigten Ägypten, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen an, um Wirtschaft und Tourismus langsam wiederzubeleben - trotz vielerorts steigender Infektionszahlen.
In Ägypten - mit 100 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land in Nordafrika - haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 32.600 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Vor einer Woche hatte das Land mit mehr als 1500 Neuinfektionen den höchsten Anstieg an einem Tag seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Gleichzeitig stimmt die Regierung in Kairo die Bevölkerung auf eine Rückkehr zur Normalität ein. Restaurants und Cafés sollen unter Auflagen bald wieder Gäste empfangen können. Auch die nächtliche Ausgangssperre wurde verkürzt. Zugleich laufen Gespräche darüber, ausländische Touristen wieder ins Land zu lassen.