Der gefeierte
Heldentenor Andreas Schager fordert mehr Hilfe für freischaffende Künstler in der Corona-Krise. "Für viele Kollegen ist die
Situation ganz schlimm", sagte der österreichische Opernsänger im Interview des
"Nordbayerischen Kuriers". "Sie sind
ein halbes Jahr ohne jegliche Einkünfte." Schager plädierte dafür, bereits geschlossene Verträge zu Kurzarbeiterregelungen, "sprich zu 60 bis 80 Prozent", auszubezahlen, auch wenn die Aufführungen ausfallen.
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Freischaffende Künstler sitzen zwischen allen Stühlen und
haben keine Lobby. Die Opernhäuser sagen: Wir haben auch kein Geld und können nicht bezahlen", sagte Schager. "Und die Politik sagt: Das ist Sache der Opernhäuser. Jeder dreht sich weg und viele freischaffende Künstler bleiben auf der Strecke. Das ist
wirtschaftlich ein Desaster und eine große Ungerechtigkeit."