Letztes Update:
20210102013048

15:43
04.06.2020
In Bulgarien soll es ab 15. Juni nach den Plänen der Regierung keine obligatorischen Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus mehr geben. Das jetzt in geschlossenen öffentlichen Räumen vorgeschriebene Tragen von Mund-Nasen-Masken soll dann freiwillig werden. Das Händewaschen und die physische Distanz sollen auch künftig empfohlen bleiben. Der vor 100 Tagen formierte Corona-Krisenstab wird seine Arbeit aufrechterhalten, die täglichen Auftritte vor der Presse aber einstellen. "Diese ständigen Einschaltungen des Stabs schaffen ein Gefühl des Unbehagens", erklärt Regierungschef Boiko Borissow  bei der letzten Pressekonferenz des Gremiums.
Das südosteuropäische Bulgarien ist relativ wenig von der Pandemie betroffen. Bei einer Bevölkerung von knapp sieben Millionen Menschen gab es bislang insgesamt 2585 Corona-Infektionen. 147 Patienten starben nach einer Ansteckung. 

Foto: Václav Pancer/CTK/dpa

15:19
04.06.2020
Tschechien öffnet seine Grenze für Bürger aus Deutschland, Österreich und Ungarn früher als geplant - voraussichtlich bereits ab Samstag. Das sagt Ministerpräsident Andrej Babis  der Agentur CTK am Rande eines Besuchs in der Nähe des Kurorts Marienbad (Marianske Lazne). Er habe das Kabinett für Freitagmorgen zu einer Sondersitzung in Prag einberufen, um darüber formal zu entscheiden.
Ursprünglich sollte die Lockerung erst am 15. Juni in Kraft treten. Für Bürger der genannten Staaten sind dann weder ein negativer Corona-Test noch eine 14-tägige Quarantäne vorgeschrieben. Das Kabinett Babis hatte Mitte März einen weitgehenden Einreisestopp für Ausländer verhängt. Als Grund wurde die Pandemie genannt. Nun wird ein neues Ampel-Modell eingeführt, das Länder nach epidemiologischen Kriterien einteilt.

15:14
04.06.2020
Die Zahl innerhalb von 24 Stunden erfasster Infektionen im Iran hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden seit dem Vortag 3574 Neuinfektionen gemeldet. Dies sei der höchste Wert seit Beginn des Ausbruchs im Land Ende Februar. Die Zahl bisher insgesamt nachgewiesener Infektionen stieg damit auf 166.270, wie Ministeriumssprecher Kianusch Dschahanpur im iranischen Staatsfernsehen sagt. Gestorben seien 8071 Menschen.