Letztes Update:
20210102013048

13:59
04.06.2020
Die strikten Reisebeschränkungen in der Krise treffen die Tourismusindustrie in Israel hart. Wie das Statistikbüro des Landes mitteilt, trafen im Mai 2300 ausländische Besucher in Israel ein. Im Vorjahresmonat waren es demnach 466.000 gewesen. Den Angaben zufolge wurden von den Besuchern etwa 2200 als Touristen eingestuft, sie blieben also länger als einen Tag in Israel. Die restlichen waren Tagesbesucher. Im Mai 2019 waren 440.000 Einreisende als Touristen registriert worden. Israel hat mit strikten Maßnahmen auf die Pandemie reagiert. Dazu zählt ein Einreiseverbot für Ausländer. 

Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/dpa

13:50
04.06.2020
UPDATE | Massive Aufstockung: Die Europäische Zentralbank (EZB) steckt in der Corona-Krise weitere 600 Milliarden Euro in Anleihen. Der EZB-Rat beschloss die Ausweitung des Notkaufprogramms für Staats- und Unternehmenspapiere auf 1,35 Billionen Euro, wie die Notenbank mitteilt. Das Programm soll nun bis mindestens Ende Juni 2021 laufen. Zudem bleibt Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent, wie der EZB-Rat entschied.
Die Pandemie wird den Euroraum nach Einschätzung der EZB in eine schwere Rezession stürzen. Für dieses Jahr erwartet die Notenbank in ihrem Basisszenario einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im gemeinsamen Währungsraum um 8,7 Prozent. 2021 wird die Wirtschaft nach der neuesten Vorhersage der Notenbank dann kräftig um 5,2 Prozent zulegen. Im Jahr 2022 erwartet die EZB 3,3 Prozent Wachstum. Damit korrigierte die EZB ihre Prognose für dieses Jahr dramatisch nach unten. Vor drei Monaten zu Beginn der Pandemie in Europa war sie noch von einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent ausgegangen.