Letztes Update:
20210102013048

07:54
04.06.2020
SPD-Chefin Saskia Esken weist Kritik an dem 130-Milliarden Euro-Konjunkturpaket der schwarz-roten Koalition zurück. "Das größte Konjunkturpaket der Nachkriegsgeschichte trifft auf die größte Krise der Nachkriegsgeschichte", so Esken im Gespräch mit dem SWR 2. Es gebe wenige Menschen, die derzeit nicht von der Krise betroffen seien, deswegen sei das notwendig gewesen. Die zeitweise Senkung der Mehrwertsteuer sei ein "sehr, sehr starker Impuls", um den Menschen finanzielle Bewegungsfreiheit zu geben, insbesondere auch denen mit geringerem Einkommen.

Unter anderem die Linke im Bundestag kritisiert das Konjunkturpaket als teuer und wenig zielgerichtet. "Das Prinzip 'Teure Gießkanne' hat sich durchgesetzt", sagt Fraktionschef Dietmar Bartsch. Zwar gebe es sinnvolle Entscheidungen für Kommunen und Familien, räumt Bartsch ein. Die Regierung sei aber mehr mit ihren Kompromissen als mit den Problemen der Menschen beschäftigt, die befristete Senkung der Mehrwertsteuer sei "ökonomisch widersinnig". Das Leben werde für die Bürger weder sozial noch wirtschaftlich sicherer.

Coronavirus: Fallzahlen vom 5. Juni

13:18
05.06.2020
Bis zum heutigen Freitag, 5. Juni 2020, 14 Uhr, hat das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg 1 068 mit dem Coronavirus infizierte Personen registriert. Davon befinden sich 30 Menschen in Quarantäne, daraus bereits entlassen werden konnten bis jetzt 991 Personen. Die Anzahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen liegt bei 47. Bis heute wurden 3 509 Kontaktpersonen identifiziert.

Arthur Kreklau