Letztes Update:
20210102013048

08:36
02.06.2020

Heino (81) und Hannelore (78) lassen sich durch Corona nicht von ihrem geplanten Österreich-Urlaub abhalten. Wie jeden Sommer wollten sie auch dieses Jahr einige schöne Tage in Kitzbühel verbringen, teilte Heinos Büro mit. Schließlich sei Hannelore Österreicherin. Und bald werde es ja wieder möglich sein, in das Nachbarland zu reisen. 

Zuvor hatte Heino der Deutschen Presse-Agentur gesagt, er verhalte sich sehr vorsichtig, um sich nicht mit dem Coronavirus zu infizieren. "Gerade wenn man schon über 80 ist, muss man doppelt vorsichtig sein." Er gehe möglichst nirgendwo hin, sondern bleibe mit seiner Frau im Haus.

08:34
02.06.2020

In Chile haben sich nach Angaben der US-Universität Johns Hopkins bereits mehr als 100.000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Über 1100 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Infektion mit dem Virus in dem südamerikanischen Land ums Leben gekommen. Zuletzt war es in Chile immer wieder zu Protesten gekommen. Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, steht der Großraum Santiago seit Wochen unter Quarantäne.

Erst am Montag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewarnt, dass der Höhepunkt der Coronavirus-Pandemie in Süd- und Zentralamerika noch nicht erreicht sei. Zu den Ländern mit hohen Zahlen von neuen Infizierten zählt die WHO neben Chile vor allem Brasilien, Peru und auch Mexiko. Die Gesundheitssysteme in den Ländern stünden unter Druck. In Chile hatte die Ärztekammer angesichts des Ansturms auf die Krankenhäuser bereits vor wenigen Tagen gewarnt, dass fast alle Intensivbetten belegt seien.

07:41
02.06.2020

In Deutschland waren im Mai laut Berechnungen des Ifo-Instituts 7,3 Millionen Menschen in Kurzarbeit. "Diese Zahl war noch nie so hoch", sagt Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. "In der Finanzkrise lag der Gipfel der Kurzarbeit im Mai 2009 bei knapp 1,5 Millionen Menschen." 

Zur Kurzarbeit angemeldet hatten die Unternehmen im März und April 10,1 Millionen Beschäftigte - demnach wurden nur rund drei Viertel von ihnen auch tatsächlich in Kurzarbeit geschickt. Bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gibt das Institut den Anteil der tatsächlich Betroffenen mit insgesamt 21,7 Prozent an. 

Die Zahlen basieren auf der Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts, enthalten allerdings auch Schätzungen. Am Mittwoch gibt die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitsmarktstatistik für den Mai bekannt.