Im Streit um Auflagen der EU-Kommission im Zuge der geplanten
Lufthansa-Rettung hat
FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff der
Bundesregierung Versäumnisse vorgeworfen. "Wie kann es denn sein, dass man von diesen Auflagen überrascht wird", sagte Lambsdorff im
Deutschlandfunk und kritisierte den Wirtschafts- und den Verkehrsminister.
"Was haben Herr Altmaier und Herr Scheuer eigentlich die ganze Zeit gemacht?" Dies seien normale Auflagen, wenn der Staat bei einem Unternehmen einsteigt. "Jedes verantwortungsvolle Verkehrsministerium hätte sich doch vorher mit der Europäischen Kommission in Verbindung gesetzt, um zu klären, was sind denn mögliche Auflagen", sagte der FDP-Politiker. Er warnte zugleich, die Lufthansa zu schwächen.