Die
französische Corona-App "StopCovid" hat grünes Licht vom Parlament bekommen. Nach der Nationalversammlung hat nun auch der Senat einer entsprechenden Vorlage der Mitte-Regierung von
Premierminister Édouard Philippe zugestimmt.
Die App soll am 2. Juni eingeführt werden. Das Programm soll mit Hilfe von
Bluetooth-Signalen erfassen,
welche Smartphones einander nahegekommen sind. Nutzer sollen gewarnt werden, falls sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten.
Gegen die App gibt es
datenschutzrechtliche Bedenken.
Zudem weisen Experten darauf hin, dass die App mit dem derzeit geplanten Konzept
nicht von den neuen Schnittstellen unterstützt wird, die
Apple und
Google für Corona-Tracing-Apps kürzlich für
iOS und
Android bereitgestellt haben. Das habe insbesondere
beim iPhone zur Folge, dass die App nicht im Hintergrund laufen könne. Sie müsse hingegen im Vordergrund geöffnet sein, um ständig
Bluetooth-Signale senden und empfangen zu können. Damit ist sie
unter dem Apple-Betriebssystem iOS nach Experteneinschätzung quasi unbrauchbar.