Japan stemmt sich ungeachtet steigender Schulden
mit weiteren Milliardenausgaben gegen die Folgen der Corona-Krise. Die Regierung beschloss zu diesem Zweck einen
zweiten Zusatzhaushalt in der Rekordhöhe von 31,9 Billionen Yen (271 Milliarden Euro). Es dient zur Finanzierung eines gigantischen Konjunkturpakets, dessen Volumen Premier Shinzo Abe auf
mehr als 230 Billionen Yen bezifferte. Das sei die
größte Finanzspritze der Welt und entspreche 40 Prozent der Wirtschaftsleistung Japans. Dies sei nötig, um die Wirtschaft vor einer Jahrhundertkrise zu schützen, wird Abe zitiert.