Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus sieht die geplante weitgehende Aufhebung der Corona-Beschränkungen in einigen Ländern kritisch. Zwar sei die dort angestrebte Regionalisierung der Maßnahmen gegen die Pandemie abhängig vom Infektionsgeschehen "so schlecht nicht", so der CDU-Politiker. In einer Zeit, in der in Europa über die Wiederöffnung der Grenzen geredet werde, wäre es aber gut, in Deutschland eine einheitliche Linie zu haben.
Das Vorgehen von Bundesländern wie Thüringen sei "ein zweischneidiges Schwert" und ein Balanceakt, meint Brinkhaus. "Wir wären glücklicher, wenn wir eine größere Einheitlichkeit hätten, können aber als Bund nur begrenzt was machen."