Heute beginnt die letzte Woche, in der das Lernen ausschließlich bei uns zuhause stattfinden soll. Ab kommenden Montag, 18. Mai, beginnt für drei unserer vier Kinder der Unterricht in den verschiedenen Schulgebäuden. Zumindest in abgespeckter Form. Der fünfseitige Brief des Kultusministeriums informiert uns, dass für die vierten Klassen (Florian) zwei Wochen lang 20 Wochenstunden Präsenzunterricht empfohlen werden. Wenn ab dem 2.6. an den Grundschulen die Klassen 1 bis 3 hinzukommen, soll neu organisiert werden. Dann müsse für die Viertklässler die wöchentliche Zeit in der Schule auf sechs Stunden reduziert werden. In den nächsten Tagen wird es auch für die älteren Schülern, dazu gehören Liv und Julius, genaue Pläne geben. Eines stellt das Kultusministerium klar: Mindestens bis zum Ende des Schuljahres, aber „voraussichtlich auch darüber hinaus“, wird es abwechselnd Präsenztage in der Schule und „unterrichtsersetzende Lernsituationen zuhause“ geben. Bedeutet für uns: Ein Ende der Schule in unseren eigenen vier Wänden ist noch sehr lange nicht in Sicht.
Eva Baumgartner