Letztes Update:
20220314160107

Tag 609

09:06
12.11.2021
Die Zahl der Neuinfektionen erreicht inzwischen täglich neue Höchstwerte: Bei seit Pandemiebeginn erstmals mehr als 50.000 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden und einer deutschlandweiten Inzidenz von fast 250 feierten viele Menschen trotzdem gestern dicht an dicht den Beginn der närrischen Jahreszeit. Das verursacht bei vielen Kopfschütteln. In Hessen reagiert die Landesregierung auf die „aktuelle pandemische Situation“ mit einer Nachricht an die Schulen. Wir erfahren vom Kultusministerium: „Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das sonstige Personal müssen, wenn sie weder vollständig geimpft noch von einer COVID-19-Erkrankung genesen sind, auch künftig dreimal pro Woche statt, wie zuletzt beabsichtigt, nur zweimal pro Woche den Nachweis einer negativen Testung erbringen. Neu ist: Der Test darf in allen Fällen zu Beginn des Schul- oder Veranstaltungstages nicht älter sein als 48 Stunden“, heißt es in der Nachricht. Kommende Woche sei dieser Testrhythmus verbindlich. In der Nachricht appelliert das Kultusministerium: „Lassen Sie mich an dieser Stelle noch eindringlich auf Folgendes hinweisen: Je mehr Menschen im Umfeld unserer Schülerinnen und Schüler geimpft sind, desto mehr sind diejenigen geschützt, die sich noch nicht impfen lassen können. Daher sollten sich alle, für die eine Impfung empfohlen wird, wenn immer möglich, impfen lassen. Diese dringende Empfehlung gilt genauso für die Lehrkräfte und das sonstige in Schule tätige Personal.“ In punkto Masken erfahren wir nichts von geplanten Änderungen. Diese tragen unsere Kinder freiwillig.

Eva Baumgartner

Tag 608

17:04
11.11.2021
Heute ist St. Martin. Wie im vergangenen Jahr fällt der Laternenumzug aus. Das Martinsspiel überträgt die Gemeinde im Internet. Und die Martinsbrezeln werden zu den Familien nach Hause geliefert - sie konnten zuvor bestellt werden. 

Eva Baumgartner

Tag 607

17:38
10.11.2021
Es ist gar nicht so einfach, während der Pandemie den Überblick zu behalten: Weil berufliche Sitzungen fast ausschließlich online auf Besprechungsplattformen stattfinden – und nicht mehr im persönlichen Gespräch – kommt es ab und an zu unliebsamen Zwischenfällen. So erging es unlängst auch einem Mannheimer. Er kommuniziert auf der Plattform, die seine Firma verwendet, täglich in mehreren sogenannten Chats (elektronischen Unterhaltungen in Schriftform) parallel. Schreibt Nachrichten also nicht nur an Einzelpersonen, sondern auch an seine ganze Abteilung, für die es eine eigene Gruppe gibt. An dem verhängnisvollen Tag wollte ein Kollege des Mitarbeiters der gesamten Abteilung mitteilen, dass er an der morgendlichen Konferenz nicht teilnehmen kann – und schrieb seine Nachricht in den Gruppenchat. Der Mitarbeiter dachte jedoch versehentlich, dass nur er die Nachricht erhalten habe – und schrieb an die gesamte Abteilung inklusive Boss: „Wird eh nur eine Laberrunde, da der Chef nicht da ist.“ Die Nachricht löschte er zwar kurze Zeit später wieder, doch viele hatten den Eintrag bereits gesehen. Der Chef übrigens vermutlich auch. Er war jedenfalls in der Besprechung doch anwesend...

Eva Baumgartner