Die Zahl der Neuinfektionen erreicht inzwischen täglich neue Höchstwerte: Bei seit Pandemiebeginn erstmals mehr als 50.000 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden und einer deutschlandweiten Inzidenz von fast 250 feierten viele Menschen trotzdem gestern dicht an dicht den Beginn der närrischen Jahreszeit. Das verursacht bei vielen Kopfschütteln. In Hessen reagiert die Landesregierung auf die „aktuelle pandemische Situation“ mit einer Nachricht an die Schulen. Wir erfahren vom Kultusministerium: „Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das sonstige Personal müssen, wenn sie weder vollständig geimpft noch von einer COVID-19-Erkrankung genesen sind, auch künftig dreimal pro Woche statt, wie zuletzt beabsichtigt, nur zweimal pro Woche den Nachweis einer negativen Testung erbringen. Neu ist: Der Test darf in allen Fällen zu Beginn des Schul- oder Veranstaltungstages nicht älter sein als 48 Stunden“, heißt es in der Nachricht. Kommende Woche sei dieser Testrhythmus verbindlich. In der Nachricht appelliert das Kultusministerium: „Lassen Sie mich an dieser Stelle noch eindringlich auf Folgendes hinweisen: Je mehr Menschen im Umfeld unserer Schülerinnen und Schüler geimpft sind, desto mehr sind diejenigen geschützt, die sich noch nicht impfen lassen können. Daher sollten sich alle, für die eine Impfung empfohlen wird, wenn immer möglich, impfen lassen. Diese dringende Empfehlung gilt genauso für die Lehrkräfte und das sonstige in Schule tätige Personal.“ In punkto Masken erfahren wir nichts von geplanten Änderungen. Diese tragen unsere Kinder freiwillig.
Eva Baumgartner