Die Zeit ohne viele Termine bei den Kindern bringt so manche Änderung: Noch nie hatten wir vor dem bevorstehenden 1. Advent so viele Plätzchen gebacken! Denn nicht nur die Oma, sondern auch wir sind derzeit mittendrin im Plätzchen-Fieber. Die Zeit, die wir normalerweise auf dem Fußballplatz verbringen, nutzen wir nämlich anderweitig, beispielsweise für die Weihnachtsbäckerei. Allerdings birgt die frühe Bäckerei auch Gefahren: Je früher das Gebäck vorhanden ist, desto schneller ist es auch wieder verspeist. Doch da Fußball und Co. noch länger gestrichen sind, machen wir uns keine Sorgen um den Nachschub. Und wir müssen zugeben, dass wir uns beim Backen stets auch ziemlich beeilen. Für die sanfte Teigherstellung fehlt bei vier Kindern, die mithelfen, schlichtweg die Zeit. Wenn wir nämlich nicht schnell genug zu Potte kommen, verliert der Nachwuchs die Lust - und wir stehen vor einem Berg Teig, den wir alleine verarbeiten können. Zudem haben wir bereits festgestellt, dass der Teig auch nicht zu lange auf der Arbeitsfläche liegen darf, sonst ist er noch im Rohzustand in den stets hungrigen Mägen verschwunden. Und ist das Gebäck erstmal eingedost, muss es gut versteckt und stückchenweise verteilt werden - die Meute findet alles!
Eva Baumgartner