Der Gottesdienst zu Allerheiligen ist der erste, den wir mit Maske erleben. Auch der Pfarrer und die Messdiener tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Es ist ein merkwürdiges Bild und Gefühl, doch in diesen Zeiten müssen wir froh sein, dass Gottesdienste überhaupt stattfinden können. Der Pfarrer erinnert an die Menschen, die sich in diesen Tagen alleine fühlen, wie eingemauert: Oma und Opa, ältere Personen in Pflegeheimen oder der alleinstehende Nachbar - nicht nur für sie sind diese Zeiten hart. Mit Telefonaten, Briefen oder Gesprächen können alle ein bisschen mithelfen, dass diese Menschen fühlen, dass sie nicht alleine sind.
Eva Baumgartner