Letztes Update:
20200322155532

Details

15:51
22.03.2020
Weitere Details aus der Beratung zwischen Bund und Ländern. Restaurants und Gaststätten sollen unverzüglich schließen - wo dies noch nicht der Fall ist. Darauf einigten sich die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in ihrer Telefonkonferenz. "Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause", heißt es in dem Beschluss.

Zudem sollen unverzüglich Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege schließen. Davon betroffen sind etwa Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons, wie aus dem vorliegenden Beschluss hervorgeht. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben.

dpa

24 100 Infektionen

15:12
22.03.2020
Die bundesweiten Zahlen: Für Deutschland sind bislang mehr als 24.100 Infektionen bekannt geworden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben weiterhin Nordrhein-Westfalen mit mehr als 7300 sowie Bayern mit mehr als 4400 und Baden-Württemberg mit mehr als 3800 Fällen. Mehr als 90 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben. Zwei weitere Deutsche starben nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

dpa

Planung

14:46
22.03.2020
Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung beschließen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen. 

dpa

System bei Hermes

14:20
22.03.2020
Der Versandlogistiker Hermes entwickelt wegen der Gefahren einer Ansteckung ein neues Verfahren bei der Annahme von Paketen, das ohne direkten Kontakt mit Zusteller und Scanner auskommt. Das teilt Hermes mit. Der Empfänger muss nun das Paket nicht mehr auf einem Scanner quittieren, sondern auf dem Paket selbst.

Der Zusteller fotografiert die Unterschrift mit dem Zustellcode auf dem Paket, so dass die Zustellung rechtssicher dokumentiert ist. Damit könnten Zusteller und Kunde auf Abstand bleiben und seien besser geschützt. Zudem könnten die Kunden schon bisher die Zustellung an Ablageorten wie auf der Terrasse oder vor der Wohnungstür wählen.

dpa