Letztes Update:
20200321093714

Appell an Jugendliche

09:15
21.03.2020
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey appelliert an Jugendliche, sich nicht mehr zu Partys zu versammeln. "Es ist mir unbegreiflich, wenn manche weiter Grillpartys feiern, als wäre nichts geschehen. Es ist ignorant, sich jetzt noch zu 'Corona-Partys' zu verabreden", sagte die SPD-Politikerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Als Jugendministerin möchte ich an alle jungen Leute appellieren: Hört auf damit!"

Giffey ruft die Bevölkerung jedoch ausdrücklich dazu auf, an die Luft zu gehen. "Der Frühling kommt. Vitamin D ist wichtig. Ein starkes Immunsystem schützt. Deswegen: Gehen Sie raus, gehen Sie spazieren, tanken Sie Sonne." Das dürfe aber nicht in großen Gruppen passieren.

dpa

Kurioser Vorfall

08:32
21.03.2020
Mit über 30 Packungen feuchtem Toilettenpapier, Desinfektionstüchern und -spray ist eine Frau in Rheinland-Pfalz aus einer Drogerie geflüchtet. Zuvor habe eine Mitarbeiterin des Marktes in Oppenheim der Kundin erklärt, dass ihr nur eine geringere Menge verkauft werden dürfe, wie die Polizei mitteilt. Ohne zu bezahlen lief die 37-Jährige daraufhin am Donnerstagnachmittag davon. Am Freitagabend meldete sie sich freiwillig bei der Polizei und gab die Sachen ab.

dpa

Übersicht

08:22
21.03.2020
In Deutschland sind jetzt mehr als 18.400 Infektionen bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. 53 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben.

dpa

Unmut auf Norderney

18:11
20.03.2020
Auf der Nordseeinsel Norderney regt sich Unmut, weil Urlauber nicht abreisen wollen. Der zuständige Landkreis Aurich hat nun eine Frist um drei Tage auf Sonntag vorverlegt. Laut Norderneys Bürgermeister Frank Ulrichs seien zahlreiche Gäste unbekümmert auf der Insel geblieben. Viele saßen diese Woche noch "lachend und plaudernd in Cafés und auf den Terrassen". 26 Polizeibeamte vom Festland sollen die Inselpolizei jetzt bei der Räumung unterstützen. Die norddeutschen Bundesländer haben sich darauf verständigt, alle Inseln in der Nord- und Ostsee für Touristen zu sperren.

dpa

#emdenhilft

16:17
20.03.2020
Die Aktion #emdenhilft stößt auf positive Resonanz. Bis Freitagmittag (Stand 14 Uhr) haben sich mehr als 320 freiwillige Helfer telefonisch oder über das
Internetportal eingetragen und ihre Unterstützung angeboten.
Zudem konnten auch die ersten Hilfsanfragen bearbeitet und Helfer erfolgreich für Einkaufshilfen vermittelt werden. Auch beim #emdenhilft-Sorgentelefon sind erste Anrufe von Bürgern eingegangen. 

Redaktion