Letztes Update:
20200320111538

Fehntjer helfen Fehntjern

11:10
20.03.2020
Viele Bürger in Großefehn wollen angesichts der Corona-Krise helfen. In der Gemeinde wurde deshalb die Aktion „Fehntjer helfen Fehntjern“ ins Leben gerufen. Bürgermeister Erwin Adams (parteilos) machte in einer Pressemitteilung deutlich: „Die Auswirkungen durch das Coronavirus stellen auch die fehntjer Bürgerinnen und Bürger vor besondere Herausforderungen. Wir sind weit entfernt von Normalität. Mehr denn je ist Solidarität untereinander gefordert. Nur wenn alle Menschen die Vorgaben und Regelungen beachten, kann der Verlauf des Virus eingedämmt werden.“ Es sei aus diesem Grund sehr erfreulich, dass sich auch in der Gemeinde Großefehn viele Bürger gemeldet haben, die in dieser schwierigen Situation helfen und unterstützen wollen.
Bei der Aktion „Fehntjer helfen Fehntjern“ können sich nun Bürger melden, die anderen Menschen in der Gemeinde, die zu den betroffenen Risikogruppen (ältere Menschen, immunschwache und vorerkrankte Menschen) gehören, helfen möchten. So sollen Einkäufe von Lebensmitteln und Kurierfahrten von Medikamenten von den ehrenamtlichen Helfern übernommen werden.
Die Koordinierung dieser Aktion haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Großefehn Tourismus GmbH und der Jugendpflege der Gemeinde Großefehn übernommen. Über die Telefonnummer  049 45 / 959 611 können sich Interessierte melden, die Hilfe benötigen oder ihre Hilfe anbieten möchten.

Imke Cirksena

Ein paar Emder haben es verstanden

11:07
20.03.2020
Abstand halten vor dem Lotto-Laden in der Großen Straße: Wenigstens diese Emder haben es verstanden.

Ute Lipperheide

Abstand halten!

11:05
20.03.2020
Das Robert Koch-Institut (RKI) fordert abermals die Bundesbürger zum Abstandhalten und zu deutlich mehr Rücksichtnahme gegenüber Mitmenschen auf. "Wir können diese Pandemie nur verlangsamen, wenn wir uns alle an die Spielregeln halten", sagt Präsident Lothar Wieler. Viele Menschen seien immer noch nicht bereit, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. "Diese Krise hat ein Ausmaß, das ich mir nie hätte vorstellen können", so Wieler.

Nach Umfragen meine noch immer jeder Vierte, das alles sei Panikmache, erklärt Wieler. Deutschland habe zwar Zeit gewonnen. Aber es stehe bei den Infektionszahlen vor einer ähnlich exponentiellen Entwicklung wie andere europäische Länder. "Ich möchte, dass alle den Ernst der Lage begreifen", betont Wieler. "Bitte halten Sie Abstand. Und wenn Sie krank sind, bitte bleiben Sie zu Hause!" Solch etwas habe es noch nicht gegeben. Sie habe eine ganz andere Dimension als eine Grippewelle.

dpa