Letztes Update:
20200319104508

Kliniken stocken Beatmungsplätz auf

10:11
19.03.2020
Der Krisenstab der Kliniken in Aurich, Emden und Norden hat weitere Maßnahmen zur Vorbereitung der Versorgung einer größeren Anzahl an Corona-Patienten zu treffen.  Auch wenn, es noch keinen Fall im Krankenhaus gab. Wie die Trägerschaft mitteilte, sind in allen drei Standorten Stationen für COVID-19-Patienten geschaffen worden, die keine intensivpflichtige Behandlung benötigen. Darüber hinaus wurden die Anzahl der Plätze für Patienten, die beatmet werden müssten, von ursprünglich 30 auf 46 erhöht. Weitere Beatmungsgeräte von den Herstellern wurden dazu geliefert.

 Für diese Kapazitäten ist nach heutigem Stand im Bedarfsfall auch ausreichend Klinikfachpersonal vor Ort, das auf die Betreuung beatmungspflichtiger Patienten geschult ist. Dafür wird es auch notwendig werden, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Situation in anderen Arbeitsbereichen eingesetzt werden als bislang, so die Kliniken. Die dafür geltenden arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen würden mit den Betriebsräten abgestimmt werden. Die Einsatzpläne und Arbeitsgebiete werden – abhängig von der jeweils aktuellen Lage – stetig angepasst.

Ein Hinweis für Schwangere: Schwangere können weiterhin zur Geburt von einer engen Bezugsperson in den Kreißsaal begleitet werden.  
Für Fragen von Patienten und Angehörigen ist eine Service-Hotline in der Zeit von 8 bis 16 Uhr eingerichtet, Telefon 04941-941151.

Imke Cirksena

Hilfspaket vom Staat

09:46
19.03.2020
Die Bundesregierung plant ein Hilfspaket von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Zuvor hatte auch der "Spiegel" darüber berichtet. Das Hilfspaket soll zügig auf den Weg gebracht werden. Geplant sind direkte Zuschüsse und Darlehen. Der "Spiegel" berichtet von einer Summe von insgesamt 40 Milliarden Euro.

Wegen der drastischen Coronavirus-Auswirkungen fürchten viele Solo-Selbstständige um ihre Existenz - also etwa Musiker, Fotografen, Künstler, Heilpraktiker, Dolmetscher oder Pfleger. Viele Geschäfte mussten schließen, Messen, Veranstaltungen und Konzerte wurden abgesagt. Aufträge und Umsätze vieler Solo-Selbstständiger sind weggebrochen.

dpa

Merkels Appell

09:22
19.03.2020
Mit einem eindringlichen Appell mahnt Bundeskanzlerin Angela Merkel alle Bürgerinnen und Bürger zu Solidarität und Disziplin im Kampf gegen das Coronavirus. "Das ist eine historische Aufgabe, und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen", so Merkel in einer seltenen Fernsehansprache. "Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an." Es sei dringend notwendig, dass die sozialen Kontakte auf ein Minimum heruntergefahren werden, damit sich das Virus nicht zu schnell ausbreite.

dpa