Der Krisenstab der Kliniken in Aurich, Emden und Norden hat weitere Maßnahmen zur Vorbereitung der Versorgung einer größeren Anzahl an Corona-Patienten zu treffen. Auch wenn, es noch keinen Fall im Krankenhaus gab. Wie die Trägerschaft mitteilte, sind in allen drei Standorten Stationen für COVID-19-Patienten geschaffen worden, die keine intensivpflichtige Behandlung benötigen. Darüber hinaus wurden die Anzahl der Plätze für Patienten, die beatmet werden müssten, von ursprünglich 30 auf 46 erhöht. Weitere Beatmungsgeräte von den Herstellern wurden dazu geliefert.
Für diese Kapazitäten ist nach heutigem Stand im Bedarfsfall auch ausreichend Klinikfachpersonal vor Ort, das auf die Betreuung beatmungspflichtiger Patienten geschult ist. Dafür wird es auch notwendig werden, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Situation in anderen Arbeitsbereichen eingesetzt werden als bislang, so die Kliniken. Die dafür geltenden arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen würden mit den Betriebsräten abgestimmt werden. Die Einsatzpläne und Arbeitsgebiete werden – abhängig von der jeweils aktuellen Lage – stetig angepasst.
Ein Hinweis für Schwangere: Schwangere können weiterhin zur Geburt von einer engen Bezugsperson in den Kreißsaal begleitet werden.
Für Fragen von Patienten und Angehörigen ist eine Service-Hotline in der Zeit von 8 bis 16 Uhr eingerichtet, Telefon 04941-941151.