Letztes Update:
20200318134237

Kurz-Interview mit Multi

12:07
18.03.2020
Wir haben uns im Emder Multi nach der aktuellen Situation erkundigt: 

Emder Zeitung: Viele Menschen befürchten, dass Lebensmittel oder Waren wie Toilettenpapier bald knapp werden könnten. Ist die Sorge begründet?

Christian Brahms: Nein, diese Sorge ist auf keinen Fall begründet. Es kommt immer noch Ware nach, und es kommt wenn nur kurzfristig zu Engpässen. Aktuell bei Mehl und Toilettenpapier, aber da wird spätestens heute wieder Ware kommen.

Wie oft bekommen Sie Lieferungen die Woche, und bekommen Sie im Moment mehr Ware als üblich?

Wir bekommen täglich Ware und das hat sich auch nicht geändert. Es ist natürlich schon so, dass wir eine Nachfragesteigerung bei lange haltbaren Lebensmitteln merken, aber da kommen wir noch gut mit hin. Zwar können mal eine oder mehrere Sorten nicht da sein, aber wir haben so viel Auswahl, dass keiner den Laden mit leeren Händen verlassen muss.

Wie kommen Sie und Ihre Mitarbeiter mit dem Nachfüllen von Waren in die Regale hinterher?

Das passt eigentlich ganz gut. Unsere Mitarbeiter sind natürlich im Moment stark gefragt, aber wir kriegen die Regale noch sehr gut nachgefüllt. Auch deshalb, weil die Mitarbeiter zwischen den Bereichen des Ladens wechseln können. Wenn es nötig ist kann zum Beispiel jemand aus der Haushaltswarenabteilung bei den Lebensmitteln aushelfen. 

Ann-Kristin Hooge

Touristen werden nach Hause geschickt

11:54
18.03.2020
Nach Medienberichten soll es einen neuen Erlass vom Land Niedersachsen geben. Demnach müssen alle Urlauber am Festland in Niedersachsen die Heimreise antreten. Spätestens bis zum 23. März sollen alle Touristen wieder daheim sein.

Johannes Booken

Übersicht der Infizierte

11:04
18.03.2020
In Deutschland sind bislang knapp 8600 Infektionen bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 3300, Bayern mit mehr als 1300 und Baden-Württemberg mit mehr als 1100 Fällen.

Insgesamt 23 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben, zwei weitere Deutsche nach Auskunft des Robert Koch-Instituts während einer Reise in Ägypten.

dpa