Letztes Update:
20200317104403

"Hohe Gefährdung"

10:05
17.03.2020
Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung durch das Coronavirus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland nun als "hoch" ein. Das sagt RKI-Präsident Lothar Wieler in Berlin. Als Gründe nennt Wieler steigende Fallzahlen sowie Alarmsignale aus öffentlichen Gesundheitsdiensten und von Kliniken. Zudem gebe es immer mehr Fälle, die nicht mehr auf bekannte Fälle zurückgeführt werden könnten. Wieler appelliert an die Krankenhäuser, ihre Kapazitäten auf Intensivstationen auszubauen. Bislang hatte das RKI insgesamt von einer "mäßigen" Gefährdung in Deutschland gesprochen. 

dpa

Urlaubssperre in den Kliniken

09:29
17.03.2020
In den Kliniken Emden, Aurich und Norden ist eine Urlaubssperre verhängt worden. Diese gilt laut einer internen Mitteilung, die der Redaktion vorliegt, bis zum 18. April. Davon betroffen sind ebenfalls Mitarbeiter in den jeweiligen medizinischen Versorgungszentren (MVZ). 

Johannes Booken

Provider überlastet

09:23
17.03.2020
Aufgrund eines Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Das teilten die Behörden mit. Das Telefonnetz ihres Providers sei derzeit überlastet, heißt es. Es wird darum gebeten, Anrufe auf Notfälle zu beschränken.

In der Mitteilung heißt es weiter: "Für alle Termine gilt: Kunden müssen den Termin nicht absagen. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen. Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt. Die Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.
Die Arbeitsagenturen und Jobcenter schalten derzeit auch lokale Rufnummern. Diese werden örtlich bekannt gemacht". 

Redaktion

Ikea schließt

09:13
17.03.2020
Der Möbelhändler Ikea schließt heute alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland. Man wolle damit die Ausbreitung des Coronavirus hemmen und die Mitarbeiter schützen, erklärt das Unternehmen. Man komme der Verantwortung als großer Einzelhändler nach, erklärt Deutschland-Geschäftsführer Dennis Balslev laut einer Mitteilung. Die Maßnahme gilt bis auf Weiteres. Der Online-Shop soll ebenso wie das Kunden-Servicecenter weiter geführt werden. Ikea ist Deutschlands größter Möbelhändler.

dpa