Letztes Update:
20200421091917

Öl ist billig

08:45
21.04.2020
Der Preis für US-Rohöl ist auf einen historischen Tiefstand gefallen. Der Preis für einen Kontrakt, der eine physische Öllieferung im Mai vorsieht, notierte erstmals seit Aufnahme des Future-Handels im Jahr 1983 im negativen Bereich - zuletzt bei minus 18,20 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das bedeutet, dass Käufer bei Abnahme Geld erhalten.

Einerseits zeigt dies, wie stark Angebot und Nachfrage derzeit am Ölmarkt auseinanderfallen. Andererseits handelt es sich um ein sehr spezielles Phänomen, bedingt durch den an diesem Dienstag verfallenden Mai-Terminkontrakt auf US-Öl. Bei solchen Verträgen verpflichtet sich der Verkäufer, eine festgelegte Menge einer Ware - in diesem Fall Öl - zu einem festen Preis und Termin zu liefern.

dpa

Planung im Gesundheitsbereich

08:02
21.04.2020
Die GroKo plant zur Bewältigung der Krise ein weiteres umfangreiches Gesetzespaket im Gesundheitsbereich. Dabei geht es unter anderem um eine massive Ausweitung von Tests auch unter Mithilfe von Tierärzten, um schärfere Meldepflichten bei Verdachts- und Krankheitsfällen sowie Laborbefunden und um den Schutz von privat Krankenversicherten, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Der Entwurf der Fraktionen von Union und SPD soll nach dpa-Informationen in der kommenden Woche im Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden.

dpa

Friseur

07:22
21.04.2020
Nach den angekündigten Lockerungen der Corona-Maßnahmen verzögert sich die Terminvergabe in vielen Friseursalons. "Viele Betriebe vergeben erst ab nächster Woche Termine", erklärt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Noch gebe es kein Hygienekonzept für die Branche.

Vorgaben etwa dazu, wie viele Kunden sich in einem Geschäft aufhalten dürfen, beeinflussten aber auch die Terminvergabe. Erst wenn das geklärt sei, könnten Salons ab dem Start am 4. Mai vernünftig planen.

dpa

Das sagt Merkel

15:44
20.04.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft weiter zu größter Vorsicht auf. "Wir dürfen uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen", sagt die Kanzlerin nach einer Sitzung des Corona-Krisenkabinetts. "Es wäre jammerschade, wenn wir sehenden Auges in einen Rückfall gehen."

Mit harten Maßnahmen sei viel erreicht worden, und die Reproduktionszahl der Infektionsketten sei unter 1 gedrückt worden. An etlichen Tagen gebe es also mehr Genesene als neu Infizierte. Sie sagte aber, "dass wir am Anfang stehen und noch lange nicht über den Berg sind".

dpa