Letztes Update:
20200414092535

Ladengeschäfte

08:05
14.04.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier äußert sich zurückhaltend zu einer möglichen Wiederöffnung von Ladengeschäften. Im ARD-Morgenmagazin vermeidet er, einen Termin für mögliche Lockerungen der strengen Regeln zu nennen. "Ich möchte den Ministerpräsidenten nicht vorgreifen, das ist eine Entscheidung von 16 Bundesländern", so Altmaier.

Wie bereits berichtet, wollen am morgigen Mittwoch die Landesregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen beraten. "Wir schauen, was geschieht, wie die Infektionszahlen sich in den nächsten Tagen entwickeln werden", so Altmaier. 

dpa

Lage in Frankreich

05:00
14.04.2020
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verlängert die strengen Ausgangsbeschränkungen bis zum 11. Mai. Es gebe Hoffnung, sagt Macron in einer Fernsehansprache. Aber in der Region Grand Est oder im Großraum Paris seinen die Krankenhäuser überlastet. Der Präsident bedankt sich bei allen, die sich an die Regeln halten. Die strengen Regeln gelten bereits seit dem 17. März und wurden schon einmal verlängert.

Die Französinnen und Franzosen dürfen nur das Haus verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge, Gassigehen oder Sport sind nur eine Stunde pro Tag im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt. Frankreich ist von der Pandemie hart getroffen - bis heute zählte das Land 14.967 Todesfälle.

dpa

Lage im Landkreis

16:27
13.04.2020
Die Gesamtzahl der positiven Befunde beträgt 79, drei Personen sind verstorben, 54 Personen gelten inzwischen als geheilt. Die aktuelle Zahl der bestätigten Infektionen beträgt somit weiterhin 22, teilte der Landkreis am Montag mit.

Redaktion

Streit bei Meyer-Werft

13:48
13.04.2020
Beim Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft in Papenburg an der Ems streiten Geschäftsführung und Betriebsrat über reduzierte Arbeit als Vorsichtsmaßnahme in der Coronakrise. Der Streit werde vor der Einigungsstelle des Arbeitsgerichts ausgetragen, sagte ein Werftsprecher. Zuvor hatten die „Welt“ und „Welt am Sonntag“ darüber berichtet.

Nach Angaben des Unternehmenssprechers hat die Werft mit ihrer Stammbelegschaft von mehr als 3000 Menschen die Arbeit in den vergangenen Wochen schon stark verändert. Aus Seuchenschutzgründen wurde das Gelände in getrennte Zonen aufgeteilt. Die Schichten wurden auf sechs Stunden ohne Pause verkürzt. Viele Mitarbeiter arbeiten von zuhause. So sei die Zahl der Personen, die gleichzeitig auf der Werft sind, im Vergleich zum Februar auf ein Drittel reduziert worden.

Der Betriebsrat fordert als weitere Sicherheitsmaßnahme, die Belegschaft zu teilen und wochenweise abwechselnd arbeiten zu lassen. Dies lehnt die Geschäftsführung nach Angaben von Personalchefin Anna Blumenberg ab.

Die Werft werde dann schneller in Kurzarbeit geraten, sagte sie in einer Videobotschaft. Die Einigungsstelle soll über den Streit zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat Ende der Woche entscheiden.

dpa