Letztes Update:
20200405124649

Polizei-Einsätze im Landkreis Aurich

10:39
05.04.2020
Am Wochenende wurden die Beamten mehrmals zu Örtlichkeiten gerufen, wo es dem Anschein nach zu diversen Verstößen gegen die Allgemeinverfügung gekommen sein soll. Das teilte die Polizei Aurich/Wittmund am Sonntagmittag mit. Es konnte aber zum größten Teil festgestellt werden, dass dies nicht der Fall war. Lediglich in zwei Fällen wurden die Beamten tätig und untersagten zum einen, einen "Privatflohmarkt von Kindern " in Ihlow und zum anderen Pflasterarbeiten auf einem Privatgrundstück in Südbrookmerland, wo mehrere Personen tätig waren, die nicht in einem verwandtschaftlichen Verhältnis standen.

red/Imke Cirksena

Besuche nach Geburten wegen Corona nur eingeschränkt möglich

10:37
05.04.2020
Auch das Elternwerden verläuft wegen des Coronavirus derzeit anders als gewohnt. In vielen Krankenhäusern gelten für Väter und andere Begleitpersonen strenge Besuchsregeln rund um die Geburt. Bundesweit gab es sogar Krankenhäuser, die es den Partnern zwischenzeitlich ganz untersagt hatten, mit in den Kreißsaal zu kommen. In vielen großen niedersächsischen Kliniken ist das noch möglich - nach der Geburt aber gelten oft eingeschränkte Besuchszeiten. So sind Besuche etwa an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Klinikum Osnabrück nur für eine Person und nur in der Zeit von 15 bis 18 Uhr möglich.

dpa

Gesundheitsministerin: „Werden ein neues Ostern feiern müssen“

09:41
05.04.2020
Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hat zu Geduld und Disziplin in der Corona-Krise gemahnt. „Ich warne alle davor, falsche Erwartungen zu wecken, dass es schnell wieder in das alte Leben gehen kann“, sagte Reimann im Radio. „Das Ostern, das wir letztes Jahr gefeiert haben, werden wir nicht feiern können. Wir werden unsere Ostergewohnheiten alle umkrempeln müssen und wir werden ein neues Ostern feiern müssen.“

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zeigten aktuell weniger Wirkung, als gewünscht: „Wir sehen leider bei den Anstiegen keine Reduktion“, erklärte die Ministerin. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen war am Freitag um 396 Fälle auf 5455 im Vergleich zum Vortag gestiegen. „Wir hatten uns natürlich gewünscht, dass das sogar zurückgeht.“ Trotzdem seien die Maßnahmen wirksam: „Wenn wir das nicht gemacht hätten, wäre es ein exponentieller Anstieg gewesen. Wir hätten sehr viel mehr an Zuwächsen sehen müssen.“ 

dpa