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20200403091458

Schleswig-Holstein schließt wegen Corona mobile Würstchenstände

09:13
03.04.2020
Schleswig-Holsteins Landesregierung hat die Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus in Teilen verschärft. Wie die Staatskanzlei am Freitag mitteile, müssen mobile Verkaufsstände wie Würstchenbuden, Eis- oder Kaffeewagen schließen. Die Regierung bekräftigte, dass Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet des Bundeslandes untersagt sind, stellte aber auch klar: „Dies umfasst keine Tagesreisen innerhalb des Landes und keine Ausflüge von geringem Umfang wie Spaziergänge und -fahrten“. Das Land gelte nicht als Risikogebiet.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist auch die Gastronomie in Deutschland stark eingeschränkt. Grundsätzlich hatten Bund und Länder sich am 22. März darauf verständigt, Gastronomiebetriebe zu schließen - eine Ausnahme war in den vereinbarten Leitlinien für die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause vorgesehen. Für die konkrete Ausgestaltung der Verbote sind die einzelnen Bundesländer zuständig.

dpa

Emder Hochschule fertigt Schutzvisiere für medizinisches Personal

08:45
03.04.2020
Visiere zum Schutz gegen eine Infektion hat die Hochschule in Emden gefertigt. Sie sind aus Pelxiglas und wurden bereits gestern in die Kliniken in Emden, Aurich und Norden geliefert. Auch beim Vorsitzenden des Emder Ärztevereins, Dirk Mascher, kam ein Exemplar an.  "Die Visiere sind ja kaum zu erkennen, was in der direkten Arzt-Patienten-Verbindung nur positiv sein kann. Und leicht sind die Dinger auch noch, so dass man sie fast vergessen könnte", ist Mascher von der Konstruktion aus dem 3-D-Drucker begeistert. Gefertigt werden sie von Thomas Ebel und seine Studenten aus dem Fachbereich Technik der Emder Hochschule. Es werden mehrere hundert Exemplare gefertigt, sagte Ebel der Emder Zeitung.

Ute Lipperheide

Nach Unterbrechung: Flieger aus Neuseeland bringt Deutsche nach Hause

08:20
03.04.2020
Nach einem Stopp von Rückführungsflügen aus Neuseeland ist ein erster Flieger mit in dem Land gestrandeten Deutschen auf dem Weg in die Heimat. Eine Maschine der Air New Zealand verließ Auckland in Richtung Vancouver, heißt es von der Fluggesellschaft. An Bord sind 342 Passagiere. Nach einem Halt in Vancouver soll der Flieger Frankfurt am frühen Samstagmorgen erreichen.

In Neuseeland sitzen zurzeit am meisten Deutsche im Ausland fest - mehr als 12 000 hatten sich nach Angaben der deutschen Botschaft in Wellington für das Rückholprogramm registriert. Weitere Evakuierungsflüge soll es in den kommenden Tagen aus Auckland und Christchurch geben.

dpa