Schleswig-Holsteins Landesregierung hat die Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus in Teilen verschärft. Wie die Staatskanzlei am Freitag mitteile, müssen mobile Verkaufsstände wie Würstchenbuden, Eis- oder Kaffeewagen schließen. Die Regierung bekräftigte, dass Reisen aus touristischem Anlass in das Gebiet des Bundeslandes untersagt sind, stellte aber auch klar: „Dies umfasst keine Tagesreisen innerhalb des Landes und keine Ausflüge von geringem Umfang wie Spaziergänge und -fahrten“. Das Land gelte nicht als Risikogebiet.
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist auch die Gastronomie in Deutschland stark eingeschränkt. Grundsätzlich hatten Bund und Länder sich am 22. März darauf verständigt, Gastronomiebetriebe zu schließen - eine Ausnahme war in den vereinbarten Leitlinien für die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause vorgesehen. Für die konkrete Ausgestaltung der Verbote sind die einzelnen Bundesländer zuständig.