Letztes Update:
20200331140446

Die Lage in Emden

13:55
31.03.2020
Regelungen zum Schutz der Altenheimbewohner -und Mitarbeiter werden verschärft. Zum Besuchsverbot kommt nun ein Betretungsverbot für Angehörige etc. hinzu.
Ferner dürfen Bewohner die Einrichtungen nur noch verlassen, wenn durch eine fachliche Begleitperson eine "hohe Kontaktdichte" ausgeschlossen werden kann. OB Tim Kruithoff: "Das ist für viele eine große Belastung, aber der einzige Weg. "

Das Land reagiert mit dieser Verfügung, die von den Kommunen vor Ort umgesetzt wird, auf die erhöhte Sterberate in Altenheimen.

Es gibt seit heute eine weitere positiv getestete Person in Emden. Die Frau, Anfang 70, war mit entsprechenden Symptomen aus einem Portugalurlaub zurückgekehrt. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne.  Damit stieg die Zahl der in Emden registrierten Fälle auf zehn. Fünf sind noch krank, drei genesen und zwei gestorben (beide aus dem Landkreis Aurich).

Axel Milkert

VW legt noch eine Woche drauf

13:44
31.03.2020
Das Emder VW-Werk wird auch noch eine vierte Wochen geschlossen bleiben. Der Grund: Es fehlt an Material aus Spanien und Italien. Das wurde gerade aus VW-Kreisen bekannt.

Jens Voitel

45 Prozent der Intensivbetten stehen bereit

13:29
31.03.2020
Rund 45 Prozent der bestehenden Intensivbetten in Deutschland sind nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) derzeit frei für die Behandlung von Coronavirus-Patienten. Diese freien Kapazitäten seien etwa durch die Verschiebung von planbaren Operationen geschaffen worden, sagt Spahn in Düsseldorf. Er hatte dort zusammen mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) das Universitätsklinikum besucht.

"Eines ist klar: Es wird in den nächsten Tagen eine steigende Zahl von Intensiv- und Beatmungspatienten geben", sagt Spahn. Anders als in anderen europäischen Ländern habe sich Deutschland aber darauf vorbereiten können, weil die Corona-Infektionen "sehr frühzeitig" und auch durch umfangreiche Tests im Land erkannt worden seien.

dpa

Spahn fordert konsequente Suche nach Kontaktpersonen

13:06
31.03.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert eine konsequente Suche nach Kontaktpersonen von Infizierten. Diese Suche sei digital "viel einfacher" zu leisten als händisch mit vielem Hinterhertelefonieren, sagt der CDU-Politiker. Solange es keine Therapie und keinen Impfstoff gebe, werde man das Coronavirus nur im Griff behalten können, wenn es gelinge, die Kontakte von Infizierten "sehr, sehr schnell" zu identifizieren und diese Menschen aufzufordern, zuhause zu bleiben.

dpa