Madrid wird von den am Montag im Corona-Hotspot Spanien in Kraft tretenden neuen Lockerungen des Lockdowns ausgeschlossen. Die Zentralregierung wies den Antrag der Hauptstadt-Region zurück, in die sogenannte „Phase 1“ des Deeskalationsplans eintreten zu dürfen. Das teilte die Regionalregierung am Freitag mit. Mit knapp 65.000 Infektionsfällen und über 8500 Toten ist Madrid bei weitem die von der Pandemie am schwersten getroffene Region Spaniens.
Die Regionen, die in „Phase 1“ rücken, müssen niedrige Fallzahlen sowie ausreichend sanitäre Ressourcen nachweisen. Dort wird man ab Montag erstmals seit Inkrafttreten des Alarmzustands samt Ausgehsperre am 15. März wieder Verwandte und Freunde treffen dürfen. Bei Einhaltung der Sicherheitsregeln sind Zusammenkünfte von bis zu zehn Personen im Freien und auch zu Hause erlaubt.