Letztes Update:
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Bereits 100 Corona-Tote in Luxemburg

15:48
07.05.2020
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Corona-Virus ist in Luxemburg am Donnerstag abermals nur leicht gewachsen. Sie liegt nun bei 3.859 Fällen. Das waren acht mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Am Mittwoch hatte es einen Zuwachs von elf Fällen gegeben.

Seit Beginn der Krise wurden 100 Todesfälle verzeichnet, die mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Verbindung gebracht werden. Am Mittwoch waren es noch 98. Insgesamt wurden mehr als 51.800 Menschen im Großherzogtum auf das Corona-Virus getestet.

Die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die in Krankenhäusern behandelt werden, ist weiter rückläufig. Derzeit werden 21 Patienten intensivmedizinisch betreut, 90 erhalten normale Pflege. Zum Höhepunkt der Krise Anfang April waren es insgesamt mehr als 230.

Jörg Tschürtz

Die ersten Ergebnisse der "Con-vince"-Studie liegen vor

17:26
07.05.2020
In einer repräsentativen Stichprobe der Luxemburger Bevölkerung wurden 1.842 Personen auf Covid-19 untersucht. Außerdem wurde eine Blutprobe entnommen, um zu sehen, ob die Teilnehmer bereits infiziert waren und Antikörper gebildet haben. Bei 35 Personen war dies der Fall.

„Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer an Infizierten um ein Vielfaches höher ist“, erklärt Prof. Rejko Krüger, Koordinator der Con-vince-Studie.

Sarah Cames

Mittelstand fordert Verlängerung der Kurzarbeit

15:23
07.05.2020
Die Wirtschaftsverbände FDA, clc und Horesca fordern die Regierung auf, die aktuelle Kurzarbeitsregelung bis Jahresende zu verlängern. Andernfalls würde eine Pleitewelle drohen. 

Die bisher genehmigten Hilfsmaßnahmen der Regierung seien zwar sinnvoll gewesen, hätten aber nur eine "relativ begrenzte Wirkung" gehabt, heißt es in einem Brief an Premierminister Xavier Bettel. Nur die Möglichkeit, Kurzarbeit anzumelden, sei für Betriebe eine "echte und weitreichende" Entlastung. "Ohne diese Maßnahme wären unsere Unternehmen angesichts des immensen Umfangs der Zwangsschließung einfach zusammengebrochen und aus dem gleichen Grund wären auch Tausende von Familien in prekäre Situationen geraten."

Die Möglichkeit, weiterhin "flexibel und angemessen" auf die Kurzarbeit zurückzugreifen, sollte daher "für alle Unternehmen sämtlicher Branchen bis mindestens Ende des Jahres" beibehalten werden. "Es gibt keine glaubwürdige Alternative zu dieser Maßnahme."

Jörg Tschürtz