Letztes Update:
20200519144319

Presse erhält außerordentliche Subvention vom Staat

12:25
07.05.2020
Xavier Bettel verweist auf die verschiedenen Hilfen für Unternehmen, die die Regierung beschlossen hat.

Der Premierminister erklärt zudem, dass die Medienbetriebe in Luxemburg eine außerordentliche Hilfe erhalten werden, die sich jeweils an der Zahl der journalistischen Mitarbeiter orientiert. Die Beihilfe ist auf 200.000 Euro pro Medienhaus gedeckelt. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist, dass der Verlag zwischen 15. März und 15. Mai 2020 nicht auf die Kurzarbeitsregelung zurückgegriffen hat. 

Der Medienkonsum der Bürger in den vergangenen Wochen sei enorm gewesen. Bettel lobt die Presse für ihre vertrauenswürdige Berichterstattung und warnte vor zahlreichen Falschinformationen, die auf sozialen Medien kursieren. Man wolle mit dieser Subvention dazu beitragen, die Medienvielfalt in Luxemburg zu erhalten. 

"Professionell betriebener Journalismus, der verifizierte Informationen auf der Grundlage ethischer Standards hervorbringt, ist heute mehr denn je von entscheidender Bedeutung", heißt es in einem Kommuniqué der Regierung.

Jörg Tschürtz

Bestimmte Sportarten sind ab 11. Mai wieder erlaubt

12:20
07.05.2020
Das Ausüben von Sportarten, bei denen kein physischer Kontakt und kein Wettkampf stattfindet, ist ab 11. Mai wieder möglich. Als Beispiele hatte Bettel vergangene Woche Tennis, Reiten oder Leichtathletik genannt. Auch Archive, Bibliotheken und andere Kulturhäuser dürfen wieder Besucher empfangen. Auch Autokinos wären erlaubt.

"Gartenpartys mit 20 Besuchern" sind laut Xavier Bettel nicht erlaubt. Die Maximalanzahl von 20 Personen, die sich gleichzeitig im Freien aufhalten dürfen, gelte nur für öffentliche Orte.

Jörg Tschürtz

12:19
07.05.2020
In den Geschäften, die ab 11. Mai öffnen dürfen, beispielsweise Frisöre oder Barbiere, gelten strenge Hygiene- und Vorschriftsregeln. Das Tragen einer Maske sei beim Betreten und Verlassen der Geschäftsräume unbedingt notwendig.

Jörg Tschürtz

Xavier Bettel Unsere Pflicht ist es, die gefährdetsten Personen zu schützen. Die Situation ist nicht wie vor der Krise -  das gilt für die nächsten Wochen und, ich hoffe es zwar nicht, für die nächsten Monate. 12:17
07.05.2020